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Frauenfußball: SG Horstmar/Leer besiegt den FC Galaxy

Anna Isfort trumpft groß auf

Kreis Steinfurt

In der Staffel 6 der Fraunfußball-Bezirksliga wurde am Sonntag wieder fleißig um Punkte gespielt. Die Teams aus dem Fußballkreis Steinfurt warteten mit unterschiedlichen Ergebnis auf. Richtig zufrieden sein durfte eigentlich nur die SG Horstmar/Leer.

Von Marc Brenzelund

Franziska Blömer (l.) holt zu einem Fernschuss aus. Foto: Marc Brenzel

Die SG Horstmar/Leer hat das Bezirksliga-Derby gegen den FC Galaxy Steinfurt mit 4:1 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis kassierte die SpVgg Langenhorst/Welbergen eine verdiente Niederlage bei Turo Darfeld.

SG Horstmar/Leer – Galaxy Steinfurt 4:1 (1:0)

In den Mittelpunkt des Geschehens rückte sich am Sonntagmittag Anna Isfort, die die ersten drei Treffer für das Heimteam erzielte (8./58./68.). „Die war on fire“, adelte SG-Trainer Stefan Schwarthoff seine Stürmerin. „Das frühe 1:0 hat uns Sicherheit gegeben. Danach lief der Ball super, und wir hätten noch deutlicher in Führung gehen können.“ Der FC Galaxy verkürzte in der 87. Minute durch Hannah Scheipers auf 1:3, ehe Maike Kreimer den 4:1-Endstand markierte (90.). Die Vorarbeit kam von der überragenden Isfort. „Mit unserer dünnen Personaldecke ist momentan nicht viel zu machen. Kein Wunder, dass wir konditionell eingebrochen sind. Allmählich muss bei uns mal was passieren“, bezog FCG-Coach Hennes Jerzinowski nach der Partie Stellung.

Turo Darfeld – SpVgg Langenhorst/W. 4:1 (3:0)

SpVgg-Trainer Marc Bethge erkannte die Überlegenheit der Darfelderinnen an: „Die waren klar besser als wir. Von der ersten Minute an standen die uns auf den Füßen und haben uns das Leben schwer gemacht.“ Wiebke Honrath (3.) und Isabell Kortüm (9.) deuteten mit zwei frühen Treffern an, wohin die Reise geht. Kim Melchers (43./55.) sorgte für klare Verhältnisse. Den Ehrentreffer für die Langenhorsterinnen erzielte Clara Homölle (87.).

Teuto Riesenbeck – Matellia Metelen 0:0

Die Matellia war lediglich mit zwölf gesunden Spielerinnen angereist. Die gaben kämpferisch jedoch alles, um zumindest einen Punkt einzusammeln. „Mit etwas Glück hätten wir die Begegnung auch gewinnen, mit etwas Pech aber auch verlieren können“, blickte Trainer Stefan Okon auf die 90 Minuten zurück. „Kompliment an die Truppe, die kämpferisch eine richtig starke Leistung gezeigt hat.“

TuS Altenberge – Falke Saerbeck 0:1 (0:0)

„Bei uns ist momentan der Wurm drin“, kommentierte Jürgen Albrecht die Heimniederlage, die durch ein Tor von Sarah Peitschmeyer in der 53. Minute nach einem Eckball zustande gekommen war. Sechs Ausfälle wegen Urlaub und Studienfahrt seien einfach nicht zu kompensieren. Daher lief in Halbzeit eins auch nicht viel beim TuS, und in Hälfte zwei hatte Saerbeck nach dem 1:0 noch zwei Pfosten- und einen Lattentreffer zu verzeichnen. „Es hätte schlimmer ausgehen können“, war Albrecht mit dem 0:1 durchaus einverstanden.

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