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Auslosung der Hallenkreismeisterschaft der Frauen

Endlich wieder „Budenzauber“ in Burgsteinfurt

Kreis Steinfurt

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause findet im Januar wieder die Hallenkreismeisterschaft der Fußballerinnen statt. Am Donnerstagmittag fand die Auslosung der Vor- und Endrunde statt. Dabei wurden einige interessante Duelle aus dem Lostopf gezogen, die es echt in sich haben.

Von Marc Brenzel

Die Hallenkreismeisterschaft der Frauen kann kommen: Darauf freuen sich Stephan Runde (BC-Leiter der Kreissparkasse Steinfurt), Manfred Wietkamp (Frauen-Kreispokalleiter und Staffelleiter der Frauen-Kreisliga) sowie FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz von der ausrichtenden SG Steinfurt (v.l.). Foto: Marc Brenzel

Am Donnerstagmittag ließ Bundestrainer Hansi Flick in Frankfurt die Katze aus dem Sack und verkündete, wen er mit zur Weltmeisterschaft nach Katar nimmt. Zeitgleich stand auch in der Kreissparkasse Steinfurt ein fußballerisch wichtiges Thema auf der Tagesordnung – allerdings eines von „nur“ lokaler Bedeutung: die Auslosung der Hallenkreismeisterschaft der Frauen 2023.

Zum 18. Mal wird der Wettbewerb – der offiziell als Sparkassen-Cup firmiert – an zwei Sonntagen im Januar in Burgsteinfurt ausgetragen. Am 15. Januar geht die Vorrunde in der Sporthalle des Hermann-Emanuel-Berufskollegs über die Bühne, am 22. Januar folgt die Endrunde in der Kreissporthalle. Ausrichter ist die SG Steinfurt, die am Donnerstag von FLVW-Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz vertreten wurde. Im Beisein von Manfred Wietkamp, dem neuen Frauen-Pokalspielleiter und Kreisliga-Staffelleiter, zog Stephan Runde (BC-Leiter der Kreissparkasse Steinfurt) die Lose.

16 Teams nehmen an dem Wettbewerb teil, lediglich die Zweitvertretungen von Matellia Metelen und dem FSV Ochtrup verzichten. In der Vorrunde bleiben die Kreisligisten unter sich. Aus den beiden Fünfergruppen qualifizieren sich jeweils die Gruppensieger und -zweiten für die Endrunde. In der Gruppe A treten die SG Steinfurt, der SC Altenrheine, Eintracht Rodde, der FSV Ochtrup und GWA Rheine an. Die Gruppe B wird vom TuS St. Arnold, den SF Gellendorf, dem SC Reckenfeld, der SpVgg Langenhorst/Welbergen II und Borussia Emsdetten II gebildet.

Acht Tage später stoßen in der Endrunde die überkreislich kickenden Formationen dazu. Auch hier sind zunächst zwei Fünfergruppen vorgesehen, denen die Halbfinals folgen. Titelverteidiger Borussia Emsdetten führt die Gruppe A an. Dazu gesellen sich die SpVgg Langenhorst/Welbergen, Matellia Metelen, der Sieger der Vorrundengruppe A und der Zweite der Vorrundengruppe B. Westfalenligist Germania Hauenhorst bekommt es in der Gruppe B mit der eigenen Reserve, der SG Horstmar/Leer, dem Sieger der Vorrundengruppe B und dem Zweiten der Vorrundengruppe A zu tun.

„Ich finde, dass die Gruppenauslosungen sowohl in der Vor- als auch in der Endrunde spannende Duelle und attraktiven Fußball versprechen“, freut sich Wietkamp schon auf den „Budenzauber“. Marianne Finke-Holtz geht es genau so: „Schön, dass wir nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Hallenfußball anbieten können.“

Die Sparkasse als Hauptsponsor lobt Preisgelder in Höhe von 1100 Euro aus. Der Sieger erhält 350 Euro, der unterlegene Finalist 250 Euro. 175 Euro bekommt der Drittplatzierte, der Rangvierte darf die Mannschaftskasse mit 125 Euro auffüllen. Die Formationen, die den Sprung in das Halbfinale verpassen, dürfen sich jeweils mit 30 Euro trösten. Individuelle Auszeichnungen werden an die beste Torhüterin und die beste Torschützin vergeben.

Der neue Hallenkreismeister qualifiziert sich für die Westfalenmeisterschaft. Für deren Ausrichtung hat sich mit dem SC Reckenfeld übrigens ein Verein aus dem Fußballkreis Steinfurt beworben.

Gespielt wird an beiden Turniertagen mit einem Futsalball. In der kleineren Halle des Hermann-Emanuel-Berufskollegs werden die Seitenwände als Bande genutzt, in der größeren Kreissporthalle wird komplett ohne Bande gespielt. Im Endspiel der letzten HKM der Frauen im Januar 2020 setzte sich Borussia Emsdetten mit 3:0 gegen die SF Gellendorf durch.

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