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Die A-Liga im Überblick: BFC-Reserve kassiert halbes Dutzend in Hauenhorst

FSV Ochtrup verliert erstmals, Leerer jubeln in Metelen

Kreis Steinfurt

Jetzt hat es auch den FSV Ochtrup erwischt: Am siebten Spieltag kassierte die Elf von Trainer Nelson da Costa gegen SuS Neuenkirchen III die erste Niederlage in dieser Saison (0:3). In Metelen machten die Matellia-Anhänger lange Gesichter, denn das Derby gegen Westfalia Leer ging mit 1:4 in die Hose. Schlecht lief es auch für die Reserven aus Ochtrup und Borghorst.

Gerold Laschke (Westfalia Leer, M.) wird zwar von Lukas Laumann (Matellia Metelen, r.) und Maximilian Prantler (l.) Foto: Matthias Lehmkuhl

Der FSV Ochtrup hat seine erste Saisonniederlage kassiert. Im Heimspiel gegen Aufsteiger SuS Neuenkirchen III verloren die Töpferstädter mit 0:2 (0:2). In Metelen kam es zum Nachbarschaftsduell zwischen der gastgebenden Matellia und Westfalia Leer, in dem sich die Gäste nicht nur einen wichtigen Sieg, sondern auch viel Prestige erkämpften.

FSV Ochtrup – SuS Neuenkirchen III 0:2 (0:2)

Tom Flüthmann (7.) und Philipp Laube (19.) mit einer direkt verwandelten Ecke schossen SuS mit 2:0 in Führung. „Beide Gegentore wären zu verteidigen gewesen“, monierte FSV-Trainer Nelson da Costa. Der sah fortan eine spielbestimmende Ochtruper Elf, die sich aber schwer tat, im letzten Drittel Lösungen zu finden. „Neuenkirchen hat das praktisch mit einer Sechserkette verteidigt. Da gab es für uns so gut wie kein Durchkommen“, schilderte da Costa. Moritz Vollenbröker erzielte zwar das vermeintliche 1:2, doch der Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. „Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft, aber Neuenkirchen hat sich mit viel Emotion gewehrt. Die Niederlage ist kein Drama, wir bleiben ja weiterhin oben dabei“, kommentierte da Costa.

FSV Ochtrup II – SC Reckenfeld 2:4 (1:4)

„Vorne haben wir die Dinger nicht rein gemacht, und hinten haben wir die ­Reckenfelder zu ihren Toren eingeladen“, haderte Och­trups Spielertrainer Tim Niehues mit zu vielen Unzulänglichkeiten im Spiel seiner Elf. Zwei Fehlpässe im Aufbau luden Lindar Selmani (8.) und Taner Gezer (37.) zum 1:0 und 3:0 ein. Dazwischen hatte Jens Bode mit einem Kopfballeigentor für das 2:0 gesorgt (10.). Niehues gelang das 1:3 (41.), das jedoch unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit dem 4:1 von Karl Hoffmann gekontert wurde. „In der zweiten Hälfte waren wir deutlich besser in der Partie und sind auch zu zahlreichen Möglichkeiten gekommen“, fasste Niehues seine Eindrücke zusammen. Zu mehr als einem 2:4 – das wiederum der FSV-Coach höchstpersönlich markierte (72.) – sollte es aber nicht mehr reichen.

Matellia Metelen – Westfalia Leer 1:4 (0:1)

Ein vielleicht etwas zu hoch ausgefallener, aber verdienter 4:1 (1:0)-Auswärtssieg gelang Westfalia Leer bei Matellia Metelen. In den ersten 20 Minuten gab es keine nennenswerten Torchancen. Die erste überhaupt besaß Metelens Justus Kottig (24.), Leers Keeper Maurice Telgmann setzte dem Sololauf aber ein P davor. Dann aber fiel das 0:1 durch Jannik Arning (34.), dem Matthias Meis den Ball auf die linke Seite legte, und der Torschütze schlenzte die Kirsche unhaltbar ins rechte obere Dreieck.

Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Leer das 2:0 (49.): Erik Schulte schoss zunächst Metelens Schnapper Carl Kötterheinrich an, den Abpraller versenkte er aber. Die Matellia drängte auf den Anschlusstreffer, und in der 61. klappte es dann doch: Christopher Viefhues überwand Telgmann mit einem Lob. Kurz vorher (55.) knallte sein Schuss noch an den linken Pfosten.

„Das ist die richtige Antwort“, schrie Leers Coach Thomas Overesch, als nur eine Minute später Erik Schulte das 3:1 erzielte. Matellias Coach Thomas Dauwe stellte in der Schlussphase seine Mannschaft auf eine 3-4-3-Formation um. Aber es half nichts. In der Nachspielzeit (90. + 2) machte Max Joormann nach einer feinen Einzelleistung mit dem 4:1 den Deckel drauf.

„So ein Spiel steht und fällt mit den nicht verwerteten Chancen. Die Leerer haben körperlich sehr präsent gespielt und fast alle Möglichkeiten, die sie hatten, reingemacht. Wir halt nicht. Ich habe nicht das Gefühl, dass es unbedingt ein ungerechter Ausgang ist“, kommentierte Dauwe. „Wichtig war das 3:1. Glücklicherweise hat Metelen einige Möglichkeiten verstolpert“, meinte Overesch nach dem Schlusspfiff.

Germania Hauenhorst – Borghorster FC II 6:0 (4:0)

Die Borghorster Reserve ist derzeit ein gerngesehener Gast. Nach dem 4:5 in Horstmar und dem 1:7 in Metelen gab es mit dem 0:6 in Hauenhorst das dritte Mal in Serie richtig einen eingeschenkt. „Wir machen gerade eine miese Phase durch, aber die wird auch enden. Unser Blick geht nach vorne“, wollte Trainer Nelson nicht den Stab über seiner jungen Truppe brechen. Dafür präsentierten sich die Germanen auch zu gut. „Der Gegner war in allen Belangen mindestens eine Klasse besser als wir“, erkannte Venancio die Überlegenheit der Hausherren an. Zwei individuelle Fehler und vier schlecht verteidigte Standards sorgten am Sonntag für das Unheil. Yannick Beermann (6.), Jan-Niklas Krause (12./65.), Jürgen Heckmann (28.), Luis Westhoff (44.) und Christian Ebbeler trugen sich in die Torschützenliste ein.

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