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Kreisliga A: 1. FC Nordwalde gewinnt 3:1

Germania Horstmar diesmal kein Favoritenschreck

Horstmar

Der TuS Germania Horstmar wäre am Samstag beinahe schon wieder ein Stolperstein für einen der Großen in der Kreisliga A geworden. Gegen den 1. FC Nordwalde führte die Elf von Trainer Niklas Melzer zur Pause mit 1:0. Nach dem Wechsel reichten dem Favoriten 20 gute Minuten, um der Geschichte ein anderes Ende zu geben.

-mab-

In Halbzeit Nummer eins hatten Timo Föllen (l.) und seine Germanen mehr vom Spiel.Julian Godt (l.) war am Samstag einer der Stabilisatoren im Nordwalder Mittelfeld. Foto: Thomas Strack

Der 1. FC Nordwalde hat am Samstag seine Ansprüche auf eine Topplatzierung in der Kreisliga A untermauert. Bei Germania Horstmar wurde ein 3:1 (0:1)-Sieg gefeiert. Für die Gäste war es der fünfte „Dreier“ in Folge.

Die gastgebenden Germanen hatten zuvor mit Laer und dem FCE Rheine II schon die beiden Spitzenteams der Klasse bezwungen. Beinahe hätten sie auch den 1. FCN auf ihre Abschusslite gesetzt, denn Hälfte Nummer eins ging an das Heimteam. In der 16. Minute übernahm Horstmar die Führung: Julian Godt leistete sich im eigenen Sechzehner eine Regelwidrigkeit gegen Tim Hellenkamp. Der Gefoulte verwandelte den Strafstoß selbst.

„Das war eine mehr als ordentliche Leistung von uns“, zog Horstmars Spielertrainer Niklas Melzer ein Zwischenfazit. „Wir hätten auch ein bisschen höher führen können.“

Die Vorstellung seiner Truppe im ersten Abschnitt sprach FCN-Trainer André Wöstemeyer nicht an: „Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs mit ihren Köpfen ganz woanders gewesen sind.“ Deshalb brachte der Übungsleiter zur zweiten Halbzeit mit Julian Schoo und Simon Markfort zwei frische Kräfte.

Die ersten 20 Minuten nach dem Wiederbeginn gehörten dann auch den Gästen. Nicolas Mocciaro glich nach einer Eins-zu-eins-Situation mit TuS-Keeper Marc Queins aus (53.). Julian Schoo zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern in die Maschen (60.), und Robin Lenger knallte das Runde nach einer zu kurz abgewehrten Ecke an der Strafraumgrenze lauernd zum 3:1 ins Eckige (65.).

Die Hausherren hissten jedoch nicht die weiße Fahne, sondern suchten ihr Heil mit vielen langen Bällen. Das beschwor durchaus Gefahr herauf, doch eine zählbare Antwort auf den Zwei-Tore-Rückstand blieben die Horstmarer trotz guter Chancen bis zum Abpfiff schuldig.

„Das ist eine total bittere Niederlage. Wir müssen einfach mehr aus unseren Gelegenheiten machen“, kritisierte Melzer im Anschluss. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass nächste Woche mehr von uns kommen muss, wenn wir gegen Gellendorf gewinnen wollen“, gab sich Wöstemeyer trotz des Erfolges kritisch.

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