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Kreisliga A: Spiel der Woche

Germania Horstmar droht viel Stress

Horstmar

Die beste Defensive der Kreisliga A (Germania Horstmar) trifft auf die beste Offensive (FSV Ochtrup). Das heißt auch, der Tabellenführer lädt sich den Rangdritten ein. Das verspricht am Sonntag eine richtig heiße Kiste zu werden.

-mab-

Egal ob auf dem Boden oder in der Luft – Horstmars Innenverteidiger Yannick Ruhoff (h.) lässt nichts anbrennen. Foto: Thomas Strack

Nach zwölf Partien immer noch ungeschlagen thront der TuS Germania Horstmar an der Spitze der Kreisliga A – ein königliches Zahlenwerk für ein Team, das in der Vorsaison beinahe abgestiegen wäre. Am Sonntag dürfte es für den Tabellenführer stressig werden, denn mit dem Rangdritten FSV Ochtrup reist eine der unberechenbarsten Formationen des Kreisoberhauses an.

„Von der Tabellenkonstellation und den fußballerischen Anlagen beider Teams her ist das ein echtes Gipfeltreffen“, freut sich Horstmars Spielertrainer auf den Vergleich mit den Töpferstädtern. „Ochtrup verfügt über ein gutes Kurzpassspiel und ist taktisch variabel.“

Kopfzerbrechen bereitet Melzer das nicht, denn seine Elf hat dem Spielwitz des FSV viel entgegenzusetzen. Vor allem eine überragende Defensive, die erst acht Treffer kassierte und sieben Mal zu null spielte. „Wir verteidigen super als Team. Das lässt mein Trainerherz höher schlagen“, strahlt Melzer, der zusammen mit Yannick Ruhoff das Zentrum der Viererkette bildet. Von seinem Nebenmann ist der Coach komplett angetan: „Yannick hat enorm viel Power und kann auf vielen Positionen eingesetzt werden. Als uns vergangene Saison die Stürmer fehlten, hat er vorne ausgeholfen und wichtige Tore erzielt.“

Beim FSV – Trainer Nelson da Costa verlängerte seinen Vertrag jetzt um ein weiteres Jahr (siehe Artikel rechts auf der Seite) – ist die Vorfreude auf das Duell mit dem Klassenbesten ebenfalls groß. „Für unsere junge Truppe sind die Vergleiche mit den Spitzenteams immer Spiele, bei denen man nie weiß, wohin die Reise geht“, verweist da Costa auf die Matches gegen Kontrahenten wie Nordwalde (1:3), Laer (4:1) oder GWA Rheine (3:3).

Mit 36 Toren stellt der FSV die beste Offensive der Liga. Die verteilen sich auf 13 Akteure, vier Mal traf Nico Schmerling. Ein weiteres Tor des spielenden Co-Trainers kommt vorerst nicht hinzu, denn Schmerling hat sich den Mittelfuß gebrochen. Da auch Mats Thiemann (Rücken) Probleme hat und Maurice Schultejann noch nicht wieder voll da ist, stehen auf da Costas virtuellem Spielberichtsbogen noch ein paar Fragezeichen. Fest steht für den Coach aber eines: „Das wird eine richtig interessante Begegnung am Sonntag.“

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