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Kreisliga A: 1:1 in Altenrheine

Germania Horstmar muss weiter zittern

Horstmar

Vor dem letzten Spieltag ist für den TuS Germania Horstmar noch alles drin – von Abstieg über Entscheidungsspiel bis Klassenerhalt. Das steht nach dem 1:1 beim SC Altenrheine II fest. In einem am Ende hektischen Duell erzielte Yannick Ruhoff den so wichtigen Ausgleich für die Elf von Spielertrainer Niklas Melzer.

-mab-

Justin Gashi (r.) bereitete den Horstmarer Ausgleich durch Yannick Ruhoff vor. Foto: Thomas Strack

Die Horstmarer Germanen haben das Abstiegsduell beim SC Altenrheine II mit einem 1:1 beendet. Spielertrainer Niklas Melzer stufte das Ergebnis nach gründlicher Analyse eher als einen Erfolg als eine Enttäuschung ein: „Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber wir bleiben über dem Strich. So haben wir es am letzten Spieltag vor eigenem Publikum gegen Fortuna Emsdetten selbst in der Hand, den Klassenerhalt einzutüten.“

In Altenrheine kamen die Germanen gut in die Partie und auch zu kleineren Möglichkeiten. Mitte der ersten Hälfte wurde der Gegner besser und erarbeitete sich das 1:0. Nach einem tiefen Ball kam Lukas Löcke zum Abschluss und donnerte das Leder aus spitzem Winkel unter die Latte (33.).

Zur Pause beorderte sich Melzer selbst aus der Innenverteidigung ins zentrale Mittelfeld, um dort für mehr Stabilität zu sorgen. Zudem kam nach etwas mehr als einer Stunde mit Alexander Volmer ein echter Stoßstürmer in die Partie. Das zahlte sich aus, denn Volmer machte im gegnerischen Strafraum einen Ball fest, leitete diesen auf Justin Gashi weiter, der mit einem überlegten Pass das 1:1 durch Yannick Ruhoff vorbereitete (65.).

„Der Rest war dann Abnutzungskampf pur. Die Altenrheiner besaßen die eine oder andere vielversprechende Möglichkeit, während wir unsere Kontergelegenheiten nicht clever genug ausgespielt haben“, fasste Melzer eine hektische Schlussphase zusammen.

Spitz auf Knopf geht es auch am letzten Spieltag zu, da ist sich Melzer sicher: „Das wird ein ganz, ganz heißer Pfingstmontag. Wir können den Ligaverbleib aus eigener Kraft regeln. Das ist unser großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz“, stellte Melzer klar.

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