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A-Liga-Spiel der Woche: Niklas Melzer ist einfach nur stolz

Germania Horstmar und der FSV Ochtrup finden keinen Sieger

Horstmar

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel in der Kreisliga A zwischen Germania Horstmar und dem FSV Ochtrup entpuppte sich als Nullnummer. Zwei starke Defensiven sorgten am Ende für ein torloses Unentschieden, dem beide Trainer mehr Positives als Negatives abgewinnen konnten.

-mab-

FSV-Keeper Rafael Romero pflückt den Ball vor Marcel Exner. Tore fielen im Spitzenspiel keine. Foto: Marc Brenzel

Das A-Liga-Spitzenspiel zwischen Germania Horstmar und dem FSV Ochtrup wurde am Sonntag nur in Teilen den hohen Erwartungen gerecht. Kämpferisch gingen beide Formationen auf höchstem Niveau zur Sache, doch Tore fielen in dem Vergleich des Tabellenführers mit dem Rangdritten nicht. 0:0 hieß es nach 90 intensiven Minuten.

Ein Fernschuss von Janik Hannekotte, den Germania-Keeper Jan Stegemann über seine Latte lenkte (20.), sowie ein weiterer Ochtruper Versuch von Lars Kretschmer (27.) waren die einzig nennenswerten Gelegenheiten im ersten Abschnitt – mal abgesehen von einem Horstmarer Freistoß aus 20 Metern zentraler Position, den Spielertrainer Niklas Melzer in die Mauer setzte (33.). Ansonsten gab es wenig Nennenswertes, was vor allem an stabilen Defensivreihen lag. Die Hausherren zeigten einmal mehr, warum sie mit nur acht Gegentoren die beste Abwehr der Klasse stellen. Auf der Gegenseite räumte die Dreierkette des FSV mit Arthur Kutzmann, Dominik Düker und Henning Ruhkamp auch alles weg. Daher war das torlose Unentschieden zur Pause die logische Konsequenz.

In der zweiten Hälfte gingen mehr Aktionen von den Ochtrupern als von den Horstmarern aus. „Es war nicht zu sehen, wer hier eigentlich den Heimvorteil gehabt haben sollte“, so Gäste-Coach Nelson da Costa. Mats Thiemann (51.), Hannekotte (63.) und erneut Thiemann (70.) probierten es mit Schüssen von außerhalb des Strafraums, was aber keinen Erfolg brachte. „Da darf der eine oder andere gerne mal reinfallen“, hätte sich da Costa ein bisschen mehr Präzision und Glück im Abschluss gewünscht.

In die Box kam der FSV kaum, denn im eigenen Sechzehner verteidigte die TGH äußerst konzentriert und effizient. Die beste Möglichkeit für die Gäste besaß Markus Weidel. Einen Freistoß aus knapp 18 Metern bester Lage schaufelte der Standardspezialist jedoch über die Stange (90.).

Die Germanen hatten offensiv nicht viel zu bieten. Lediglich ein Knaller mit links von Ruben Kosakowski sorgte für Gefahr (78.). Damit konnte Melzer aber leben – und daran änderte auch der Verlust der Tabellenführung an GWA Rheine nichts: „Ich bin einfach nur stolz auf meine Jungs. Auch nach 13 Spieltagen ist es noch keiner Mannschaft gelungen, uns zu schlagen. Es ist einfach klasse zu sehen, wie sich jeder für jeden in die Zweikämpfe wirft. Das war heute mal wieder eine echte Teamleistung.“

So eine Vorstellung ist von den Horstmaren bereits am kommenden Donnerstag wieder gefragt. Dann kommt im Viertelfinale des Kreispokals der Landesligist SuS Neuenkirchen im Stadion am Borghorster Weg vorbei. Anpfiff der Begegnung ist um 19.30 Uhr.

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