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Germania Horstmar entscheidet Acht-Tore-Derby beim TuS für sich

Horstmar furios, Laer wacht zu spät auf

Laer

Mit lautstärker Unterstützung der zweiten Mannschaft im Rücken behielt Germania Horstmar im „Derby um den alten Bahnhof“ die Oberhand. Ausschlaggebend dafür war eine ereignisreiche zweite Halbzeit.

-tv-

Wie auch in dieser Szene zu sehen, waren die Horstmarer griffiger. Hier behauptet Torschütze Ruben Kosakowski (r.) die Kugel. Foto: Thomas Strack

Vor allem dank starker 20 Minuten nach Wiederanpfiff mit vier eigenen Treffern entschied Germania Horstmar das erste Derby gegen den Nachbarn aus Laer seit April 2018 für sich. Die Gastgeber kamen durch zwei späte Tore zwar noch einmal heran, doch jedes Aufbäumen war zu spät. Schlussendlich hieß es 3:5 (0:1) aus Sicht der Schwarz-Gelben.

„Was wir in den 20 Minuten fabriziert haben, frage ich mich bis jetzt noch. Unglaublich“, war Laers Trainer Ron Konermann nach Abpfiff sichtlich bedient. „Das darf einer Mannschaft wie uns nicht passieren, wie da im Kollektiv die Mundklappe heruntergefallen ist.“

Dabei sah es im ersten Durchgang nicht wirklich nach einem Derby, vor allem aber nicht nach so einem torreichen aus. Niklas Völkers sehenswerter Lupfer aus spitzem Winkel war der einzige Schuss aufs Tor in Halbzeit eins und gleichzeitig die Horstmarer Führung (30.).

Nach Wiederanpfiff folgte dann eine furiose Phase der Horstmarer Gäste. Erst erhöhte Ruben Kosakowski wieder per Lupfer zum 2:0 (51.), wenig später nickte Alexander Volmer zum dritten Tor ein (55.). Die Laerer schienen komplett von der Rolle, wussten nicht viel gegen die Nachbarn entgegenzusetzen. Niklas Völker konnte eine Flanke im Strafraum sogar noch annehmen, Laers Torwart Alexander Thüning ausgucken und trocken zu seinem vierten Treffer in den letzten beiden Spielen einnetzen (60.).

„Wir haben das Derby auf jeden Fall angenommen, waren griffig und giftig unterwegs“, freute sich Horstmars Spielertrainer Niklas Melzer über sein erfolgreiches erstes Nachbarschaftsduell mit den Laerern. „Unser Matchplan, kompakt zu verschieben, aber auch offensiv mitzuspielen, ist komplett aufgegangen.“

Ein wenig Hoffnung kam aufseiten der Laerer beim 1:4 auf, als Steffen Köhler nach einer vermeintlich geklärten Ecke sehenswert aus der Drehung traf (65.). Doch nur kurze Zeit später untergruben die Germanen diese wieder: Yannick Ruhoff steckte auf Justin Gashi durch, der für die Entscheidung sorgte (71.).

Doch das sollte es mit dem Torreigen noch nicht gewesen sein: Leon Konermann verkürzte für die Laerer per direktem Freistoß (85). Nach Eckball von Köhler durfte sich letztlich auch noch Alexander Scholz in die Torschützenliste eintragen (90. + 1).

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