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Kreisliga A: Germanen zu harmlos gegen GWA Rheine

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Horstmar

Der TuS Germania Horstmar belohnt sich einfach nicht. Trotz einer ansprechenden Leistung im Heimspiel gegen GW Amisia Rheine setzte es eine 0:2-Niederlage. Damit blieb die Elf von Spielertrainer Niklas Melzer zum sechsten Mal in Serie ohne Zählbares. Eine Personalie ist aber noch trauriger.

-mab-

Niklas Melzer haderte mit dem sportlichen Schicksal. Foto: Marc Brenzel

Durch ein sportliches Tal marschiert derzeit A-Ligist Germania Horstmar. Das 0:2 am Donnerstag vor eigenem Publikum gegen GW Amisia Rheine war bereits die sechste Niederlage in Serie.

„Das hätte nicht sein zu brauchen“, fand Spielertrainer Niklas Melzer rückblickend. Er sah über weite Strecken der ersten Hälfte einen engagierten Auftritt seiner Elf, der trotz guter Chancen von Justin Gashi, Yannick Ruhoff und ihm selbst aber nicht mit dem dem Führungstreffer belohnt wurde.

Der fiel auf der anderen Seite, als Simon Moss innerhalb des Strafraums trocken abzog und Tim Mensing keine Chance ließ – 0:1 (38.). Noch schlimmer: Der TuS-Keeper brach sich bei seinem Abwehrversuch den Knöchel. Für ihn übernahm Daniel Kock.

Damit nicht genug des Unheils, denn in der Nachspielzeit erhöhte Kevin Beermann mit der Picke auf 2:0. „Erst haben wir kein Glück, und dann kommt auch noch doppelt und dreifaches Pech dazu“, schüttelte Melzer mit dem Kopf.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Hausherren viel, doch außer ein paar Fernschüssen blieben die Germanen harmlos. „Der Wille war da, aber zur Wahrheit gehört leider auch, dass wir keinen Punch hatten“, haderte Melzer mit der mangelenden Durchschlagskraft seiner Offensive.

Die Rheinenser hätten den Vorsprung noch ausbauen können, doch sie spielten ihre Konter nicht gradlinig genug aus. Zudem traf Beermann noch die Latte.

Am Sonntag steht das nächste Heimspiel für die Germanen an. Um 15 Uhr gastiert der Drittletzte, die Reserve des FC Vorwärts Wettringen, im Stadion am Borghorster Weg. „Da uns die Konkurrenten leben lassen, stehen wir noch über dem Strich. Es wäre extrem wichtig, wenn wir unseren Negativlauf gegen Wettringen beenden könnten“, wünscht sich Melzer.

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