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Frauen-Bezirksliga: Horstmar/Leer und Metelen jeweils mit einem Unentschieden

Niederlage wirft den TuS Altenberge nicht um

Kreis Steinfurt

Am Sonntag wurde in der Frauen-Bezirksliga eifrig um Punkte gespielt. Keine Zähler gab es für den TuS Altenberge, was Konsequenzen für die Tabelle nach sich zog. Matellia Metelen kam in Ibbenbüren zu einem 1:1, in Kinderhaus wurde die SG Horstmar/Leer ganz spät ganz kalt erwischt.

-mab-

Sandra Thiemann traf per Freistoß für die SG. Foto: Thomas Strack

Die Fußballerinnen des TuS Altenberge haben die Tabellenführung in der Bezirksliga an die SpVgg Vreden abtreten müssen. Ausschlaggebend dafür war eine 1:2-Heimniederlage gegen SW Esch. Punkteteilungen gab es für die SG Horstmar/Leer und Matellia Metelen.

TuS Altenberge – SW Esch        1:2 (1:1)

„Das Ergebnis wirft uns nicht aus der Bahn“, meinte Trainer Hennes Jerzinowski nach der Niederlage, die er als „überflüssig“ einstufte. „Wir hatten 70 Prozent Spielanteile und erarbeiten uns zahlreiche Möglichkeiten, von denen wir aber nur eine nutzen. Der Chancenverwertung ist unser großes Manko“, haderte der Coach. Shanice Lüttecke hatte das 1:0 besorgt (43.), das Stephanie Ahlers postwendend ausglich. Jana Krakes direkt verwandelter Freistoß (76.) brachte die Schwarz-Weißen in Führung. Davor und danach verhinderte Esch-Torfrau Nicole Pezena mehrere Altenberger Treffer. „Die hat gehalten wie Manuel Neuer“, lobte Jerzinowski.

Westfalia Kinderhaus – SG Horstmar/Leer 3:3 (2:3)

Die SG verschlief die Anfangsphase komplett und lag zur Strafe schon nach zwölf Minuten mit 0:2 hinten. „Danach haben wir uns in das Spiel reingekämpft“, erkannte Trainer Stefan Schwarthoff eine klare Leistungssteigerung. Maike Kreimer (19.), Sandra Thiemann per Freistoß (24.) und Nadine Thiemann (36.) wandelten den Rückstand in eine Pausenführung um. Nach dem Wechsel ging es hin und her, allerdings fiel nur noch ein Treffer – und den erzielte Kinderhaus durch Ann-Kathrin-Becker in der Nachspielzeit. „Dass das 3:3 so spät fällt, ist natürlich blöd, aber das Ergebnis geht schon in Ordnung“, fand Schwarthoff.

Ibbenbürener SpVgg – Matellia Metelen 1:1 (1:1)

„Wenn wir auswärts unentschieden spielen und zuhause gewinnen, dann sind wir bald runter von den Abstiegsplätzen“, rechnet Matellia-Trainer Stefan Okon seiner Elf vor, welche Ergebnisse es in den nächsten Wochen sein sollten. Das 1:1 in Ibbenbüren war bereits das vierte Spiel der Metelenerinnen ohne Niederlage – und das nach sieben Pleiten in Serie zum Saisonstart. Franziska Pöpping erzielte das 1:0 für die Gäste. Alleine auf das gegnerische Gehäuse zulaufend guckte sie die Ibbenbürener Torfrau mit einem Schuss in die lange Ecke aus (16.). Für das 1:1 zeichnete Pia Günster verantwortlich (44.). In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr das Meiste, und so endete das Duell ohne Sieger. „Mehr war heute nicht für uns drin. Irgendwie fehlte der letzte Biss, den wir in den Wochen zuvor gezeigt hatten“, bilanzierte Okon nach der Begegnung.

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