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Kreisliga A: Germanen erkämpfen ein 1:1

Ransmann rettet dem FSV Ochtrup wenigstens noch einen Punkt

Ochtrup

Nach drei Siegen in Serie hat es für den FSV Ochtrup am Sonntag nur zu einer Punkteteilung gereicht. Gegen den leidenschaftlich kämpfenden TuS Germania aus Horstmar reichte es nur zu einem 1:1. Lange passierte in den Strafräumen nicht viel, ehe sich in der Schlussphase die Ereignisse überschlugen.

-mab-

Patrick Jung (r.) setzt sich gegen Ochtrups Mo Sylla durch. Der TuS-Kapitän erzielte das 1:0 für seine Farben. Foto: Marc Brenzel

Die Horstmarer Germanen haben am Sonntag einen Punkt aus Ochtrup entführt. Mit dem laut Spielertrainer Niklas Melzer „letzten Aufgebot“ kamen die Blauen zu einem 1:1 (0:0) und damit zu einem ganz wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Viel hätte nicht gefehlt, und der TuS hätte sogar die volle Ausbeute mit nach Hause genommen. In der 88. Minute brachte Lars Berkenbrock einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Ochtruper Strafraum, wo sich Kapitän Patrick Jung nach oben schraubte und das 1:0 für die Horstmarer köpfte. Doch damit konnte sich der FSV nicht abfinden und schlug in der Schlussminute zurück, als Spielertrainer Christopher Ransmann eine Flanke von Len Oberndörfer per Kopf verwandelte.

Zuvor taten sich die Ochtruper schwer, ihre Chancen in Zählbares zu verwandeln. Jannik Holtmann, Oberndörfer und Mats Thiemann näherten sich dem 1:0 gefährlich nahe an, doch nach einer halben Stunden verebbten die Attacken der Hausherren. Zu viele Kontakte des ballführenden Spielers, zu wenig Ideen und ein Defizit in Sachen Kaltschnäuzigkeit bereiteten dem Heimteam Probleme.

Das zog sich eine Zeit lang so hin, was es den leidenschaftlich kämpfenden Horstmarern nicht unbedingt schwer machte, mögliches Unheil zu verhindern. Erst nach einer Stunde fanden die Gastgeber wieder den Vorwärts-Gang, als sie mit Markus Weidel und David Sondermann frisches Blut in die offensiven Venen pumpten. Doch am Ende stand für die Rot-Schwarzen nicht mehr als ein 1:1 auf der Rechnung.

„Wir haben viel versucht, und fußballerisch sah das auch nicht so schlecht aus, aber irgendwie fehlte im letzten Drittel der nötige Wille. Das fühlt sich heute nach zwei verlorenen Punkten an“, kommentierte Ransmann das Remis.

Für Niklas Melzer stand nach dem Abpfiff fest: „Klar, der späte Ausgleich nervt, aber ich bin trotzdem super stolz auf jeden Einzelnen. Jeder hat für jeden gekämpft. Das nehmen wir mit für das wichtige Heimspiel gegen Altenrheine am kommenden Sonntag.“

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