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Frauen-Bezirksliga: Metelenerinnen wehren sich vergeblich

SG Horstmar/Leer springt an die Tabellenspitze

Horstmar-Leer

Dass die SG Horstmar/Leer über eine Menge fußballerische Qualität verfügt, bewies sie im Heimspiel gegen Matellia Metelen. Mit 2:0 (0:0) setzte sich das Team von Stefan Schwarthoff durch und sprang damit an die Tabellenspitze. Der Trainer hatte noch einen weiteren Grund, sich zu freuen.

-mab-

Sina Frahling (r.) leitete mit einem klugen Steckpass das 1:0 der SG Horstmar/Leer ein. Foto: Thomas Strack

In der Bezirksliga haben die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer das Derby gegen den FC Matellia Metelen für sich entschieden. Anke Markmann und Anna-Lena Bröcking verhalfen ihrem Team zu einem 2:0-Erfolg und dem damit verbundenen Sprung an die Tabellenspitze.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde verschärften die Gastgeberinnen das Tempo und erarbeiteten sich gute Chancen. Allerdings war der Abschluss stark verbesserungswürdig. Links und rechts flogen die Bälle an den Pfosten vorbei, zudem hinterließ Matellia-Torfrau Hannah Spitthoff in den ersten 45 Minuten einen guten Eindruck.

„Ich hätte mir gewünscht, dass der Gegner auch in der zweiten Halbzeit weiter alles blind verschießt, doch das war leider nicht der Fall“, so Metelens Trainer Stefan Okon. Nach einem Steckpass von Sina Frahling scheiterte Anna Isfort zunächst noch an Spitthoff, doch der Ball landete bei Markmann, die diesen nur noch im leeren Kasten versenken musste (55.). Das Heimteam blieb am Drücker und kam durch einen 15-Meter-Schuss von Bröcking zum 2:0 (77.), das gleichzeitig den Endstand bedeutete.

„Wir haben eine richtig gute Leistung gezeigt. Am meisten freut mich, dass wir auch nach vier Spieltagen immer noch ohne Gegentor sind“, meinte SG-Coach Stefan Schwarthoff nach dem Abpfiff. Für Okon stand fest: „Horstmar/Leer besitzt viel Qualität, und das hat die SG heute unter Beweis gestellt. Deshalb geht die Niederlage in Ordnung. Wir haben heute viel mehr Einsatz gezeigt als in den Spielen zuvor gegen Schöppingen und Kinderhaus.“

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