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7. Burgmannstädter Sportfest in Horstmar

Siegbert Gnoth mit Wahnsinnsweite

Horstmar

Die Leichtathletikabteilung des TuS Germania Horstmar hatte am Samstag zum 7. Burgmannstädter Sportfest eingeladen. Zwar wurde die Teilnehmerzahl der Vorjahre nicht erreicht, doch die geworfenen Weiten hatten es in sich. Ein gebürtiger Horstmarer zeigte, dass er in seiner Altersklasse zur Weltspitze gehört.

Das junge Horstmarer Team von Trainer Sophia Terkuhlen zeigte starke Leistungen. Foto: Germania Horstmar

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause öffneten die Horstmarer Leichtathleten am vergangenen Pfingstwochenende die Tore ihrer Anlage und luden zum 7. Burgmannstädter Sportfest ein. Der Einladung folgten etwa 50 Athletinnen und Athleten im Alter von neun bis 82 Jahren.

„Das ist nicht die Teilnehmerzahl, die wir aus Vorjahren kannten, aber nachdem für die meisten Vereine über fast zwei Jahre ein Training in den technischen Disziplinen quasi gestoppt worden war, hatten wir mit weniger Anmeldungen gerechnet. Dennoch haben wir uns über jeden Teilnehmer gefreut, der den Weg zu uns gefunden“, so Sebastian Schlusen. Der Geschäftsführer der Leichtathletikabteilung des TuS Germania hatte sich im Vorfeld um die Ausschreibung des Sportfestes gekümmert.

Vertreten waren am Wochenende überwiegend Vereine aus dem Münsterland. Bei hervorragendem Leichtathletikwetter wetteiferten die Aktiven im Weitsprung, Hochsprung, Dreisprung, Kugelstoßen, Speer- und Diskuswerfen um Bestleistungen und Qualifikationen für anstehende Meisterschaften.

„Den Termin am Pfingstsamstag merke ich mir künftig vor“, versprach Thomas Muschkat vom VfL Ahaus, der die Diskusscheibe exzellente 47,05 Meter weit schleuderte. Er zeigte sich von der Horstmarer Sportanlage sowie von dem Angebot eines Wettkampfes – auch für Senioren – begeistert.

Einen nennenswerten Erfolg feierte der gebürtige Horstmarer Siegbert Gnoth (jetzt TuS Gildehaus). Der 82-jährige warf den 400 Gramm schweren Speer auf beachtliche 38,55 Meter und reihte sich damit auf Platz Zwei der Weltjahresbestenliste seiner Altersklasse ein. Ziel für Gnoth ist in diesem Jahr die Seniorenweltmeisterschaft vom 29. Juni bis 10. Juli im finnischen Tampere. „Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder“, bestätigen Gnoth und seine Tochter Kirsten, die ebenfalls im Speerwurf antrat im Gespräch mit Rainer Gude, dem Vorsitzenden der Fachschaft Leichtathletik.

Für den TuS selbst starteten Marie Hellmann, Malin Pommerening, Michael Reisch, Magdalena Dahme, Felix Uhlenbrock, Johanna Jockweg, Sanja Terkuhlen, Salomé Terbrüggen, Enno Kreimer, Jonas Deitmaring, Tom Geisler, Elina Murselji, Eva Deitmaring, Pauline Juhra, Tom Gödecke, Frederick Waterhoff, Ronja Böckers und Laura Wähning. Sie zeigten starke Leistungen, was mit dem Gewinn einiger Medaillen belohnt wurde.

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