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Frauen-Bezirksliga 6

Spitthoffs hatten alles im Griff

Metelen/Altenberge/Ochtrup/Steinfurt

Tabellenführer in der Bezirksliga 6 der Frauen bleibt Turo Darfeld, das sich durch einen 3:1-Erfolg gegen den TuS Altenberge diese Position gesichert hat. Die SpVgg Langenhorst/Welbergen bleibt durch einen – standesgemäßen – 4:0-Sieg auf Rang zwei, und das 0:0 des FC Galaxy gegen Falke Saerbeck hat den Tabellenstand der Steinfurter nicht verbessert.

Von Günter Saborowskiund

Handschuhe, Stirnband, lange Elli – am Sonntag musste alles rausgeholt werden an Klamotten, was da war, um sich gegen die Kälte zu schützen. Hier setzt Mareen Berghaus (l.) ihrer Gegenspielerin von Schwarz-Weiß Esch nach und wird am Ende mit einem 2:0-Erfolg belohnt. Foto: Thomas Strack

Tabellenführer in der Bezirksliga 6 der Frauen bleibt Turo Darfeld, das sich durch einen 3:1-Erfolg gegen den TuS Altenberge diese Position gesichert hat. Die SpVgg Langenhorst/Welbergen bleibt durch einen – standesgemäßen – 4:0-Sieg auf Rang zwei, und das 0:0 des FC Galaxy gegen Falke Saerbeck hat den Tabellenstand der Steinfurter nicht verbessert.

FC Matellia Metelen - SW Esch                            2:0 (0:0)

Im Duell der Tabellennachbarn waren Stefan Okon und sein Team in erster Linie darauf bedacht, Stephanie Ahlers vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Die Escher Angreiferin hat bereits 22 Treffer auf ihrem Konto und wurde von Anna Spitthoff gut in Schach gehalten. Zudem, so bilanzierte der Coach, habe Hanna Spitthoff im Tor der Metelenerinnen einen guten Tag gehabt und alles gehalten, was auf ihren Kasten kam.

So bewahrten die Matellia-Frauen bis zur Pause das 0:0 und schlugen in der Schlussphase zweimal durch Franziska Pöpping zu. Merle Tewes hatte in der 73. Minute den Ball erobert, passte auf Fabienne Iking, die Pöpping in der Mitte anspielte – und schon hieß es 1:0. Drei Minuten vor dem Abpfiff zimmerte Pöpping das Kunstleder aus zwölf Metern ein weiteres Mal aufs Tor. Sarieka Steinriede fälschte ab – 2:0 und drei Punkte.

Turo Darfeld - TuS Altenberge                         3:1 (2:0)

„Das 3:1 hört sich deutlich an, ist aber schmeichelhaft für Darfeld. Wir haben trotz der Niederlage gut gespielt und hatten unsere Möglichkeiten“, meinte Jürgen Al­brecht nach der Begegnung, in der Janine Heuer bereits in der ersten Minute die Führung für die Gastgeberinnen erzielte. „Von dem Tor sind wir echt überrascht worden, haben danach aber gut mitgespielt“, so Albrecht.

Das 0:2 in der 28. Minute durch Wiebke Honrath war ein Sonntagsschuss aus 20 Metern, der kaum vermeidbar war. „Nach der Pause haben wir Darfeld unter Druck gesetzt“, sagte Albrecht. Shanice Lüttecke hatte in der 50. Minute die Chance zum 1:2, aber erst in der 65. erzielte Sharleen nach Vorarbeit von Celine Pöttgen den Anschlusstreffer.

Fünf Minuten später setzte Karolin Hauling einen Kopfball nach einer Ecke an den Pfosten, wiederum fünf Minuten darauf verfehlte Larissa Mientus das Tor nur knapp. Als Isabell Kortüm das 3:1 für Turo markierte (80.), schien die Partie gelaufen. Lena Füchter und Sharleen Lüttecke hatten allerdings noch zwei Möglichkeiten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten.

Teuto Riesenbeck - SpVgg Langenhorst/Wel.  0:4 (0:0)

Die Mannschaft von Trainer Marc Bethge brauchte ihre Zeit, um die defensiv gut stehende Riesenbecker Abwehr zu knacken. „Riesenbeck war hinten sehr stabil. Wir haben in Hälfte eins nicht einmal aufs Tor geschossen, weil wir nicht durchgekommen sind“, berichtete Bethge. Erst nach dem Wechsel wendete sich das Blatt, und Corinna Rüschoff erzielte drei Treffer. Laura Engelmann leistete die Vorarbeit zur 1:0-Führung (55.). Es dauerte aber bis zur 88. Minute, ehe Rüschoff ihren zweiten Treffer markierte. „Riesenbeck hat nach dem 0:1 aufgemacht, sodass wir unsere Konterstärke ausspielen konnten“, freute sich Bethge über das 2:0. Dem folgte schnell das 3:0 (90.), wieder durch Rüschoff nach Zuspiel von Nele Brinkschmidt. Das 4:0 in der Nachspielzeit steuerte Wenke Löcker per Distanzschuss aus 25 Metern bei.

FC Galaxy - Saerbeck  0:0

Im Duell Letzter gegen Vorletzten gab es eine torlose Punkteteilung, die keiner der beiden Mannschaften in der Tabelle auch nur einen Millimeter nach vorne brachte. Galaxy hat seit Langem mit personellen Problemen zu kämpfen. Ständig wechselnde Aufstellungen machen Trainer und Mannschaft das Leben schwer. „Die, die auf dem Platz stehen, geben sich redlich Mühe. Aber es reicht einfach nicht“, beklagte Hennes Jerzinowski. „Es war beinahe ein Spiel auf ein Tor. Saerbeck hat sich hinten eingeigelt und nur auf Konter gespielt. Und die waren ab und zu gefährlich“, analysierte Jerzinowski das 0:0. Sein Team habe im Abschluss viel Pech gehabt: „Der Ball wollte einfach nicht über die Linie.“

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