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Kreisliga A: Metelener holen ein 1:1 in Horstmar

Viel Dampf auf dem Kessel

Horstmar

Germania Horstmars Spielertrainer Niklas Melzer sprach von einer „Werbung für den A-Liga-Fußball“. Sein Metelener Pendant Thomas Dauwe sah ein Duell, in dem es von „links nach rechts und von rechts nach links“ ging. Daran hatten auch die Zuschauer ihre Freude – auch wenn sie keinen Sieger präsentiert bekamen.

-mab-

Jona Löckner (l.) war mit der Mission ins Spiel geschickt worden, die Kreise von Horstmars Spielmacher Steffen Exner (r.) einzuengen. Foto: Thomas Strack

Über 90 Minuten lang standen sich am Sonntag Germania Horstmar und Matellia Metelen im A-Liga-Spiel der Woche gegenüber. In der Lage, einen Sieger zu ermitteln, waren die beiden Kontrahenten aber nicht, und so endete ein intensiv geführtes Duell mit einem 1:1-Unentschieden.

In Führung gingen die Hausherren: Ruben Kosakowski setzte sich auf seiner linken Bahn durch und flankte auf seinen spielenden Co-Trainer Marcel Exner, der den Ball mit der Brust annahm und anschließend frei vor Matellia-Keeper Sven Tolksdorf verwandelte (21.). Wenig später hätte die gleiche Kombination beinahe zum 2:0 geführt, doch zur Pause blieb es bei dem knappen Horstmarer Vorsprung.

Dass die Angriffsmaschinerie des TGH nicht ganz hochtourig lief, war auch mit der Metelener Taktik in Verbindung zu bringen. Diese sah vor, dass Jona Löckner die Kreise von Horstmars Spielgestalter Steffen Exner im Mittelfeld einengt und dass sich Devin Maletz um Torjäger Marcel Exner kümmert. „Das mag eine Old-School-Taktik sein, aber das ist mir egal. Ich bin ja auch Old School“, sah Gäste-Trainer Thomas Dauwe keine Notwendigkeit, sich für seine Planspiele zu rechtfertigen – zumal Löckner seine Sache sehr gut machte. Bitter für die Hausherren: Timo Föllen zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu und musste nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden.

Die Matellia kam klasse aus der Kabine, was auch Horstmars Spielertrainer Niklas Melzer lobte: „Der Gegner hat in den ersten 20 Minuten nach dem Wechsel ordentlich Druck gemacht und sich in dieser Phase den Ausgleich verdient.“ Nach einer guten Spielverlagerung ging Christopher Viefhues über die rechte Seite durch und bediente seinen Sturmpartner Justus Kottig, der aus fünf Metern mit dem langen Bein den Ball über die Linie drückte (66.).

„Es ging von links nach rechts und von rechts nach links“, sah Dauwe ein temporeiches Spiel. Melzer zeigte sich ebenfalls angetan und sprach anschließend von einer „Werbung für den A-Liga-Fußball“. Noch besser hätte es ihm gefallen, wenn der eingewechselte Alexander Volmer in der Schlussphase in zwei Situationen das mögliche 2:1 erzielt hätte. „Schade, die besseren Chancen habe ich auf unserer Seite gesehen, aber die Metelener haben das heute auch wirklich nicht schlecht gemacht.“

„Das stimmt: Horstmar hatte die besseren Gelegenheiten, aber ich fand, dass wir in Prozenten mehr Spielanteile vorweisen konnten. Wir haben auf jeden Fall bewiesen, dass wir in der Lage sind, mit dem Tabellenführer mitzuhalten“, fasste Dauwe nach dem Abpfiff seine Eindrücke zusammen.

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