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Heinz-Gerhard Hüweler seit rund 100 Tagen Kreisvorsitzender

Wechsel ohne Reibungsverluste

Kreis Steinfurt

Seit Anfang April steht Heinz-Gerhard Hüweler dem Fußballkreis Steinfurt vor. Die ersten 100 Tage im Amt verliefen für den Burgsteinfurter noch ruhig, aber mit dem Start der neuen Saison dürfte sich das Arbeitspensum etwas erhöhen. Ein Teil der großen Fußballfamilie liegt dem Funktionär besonders am Herzen.

Von Dirk Möllers

Im April trat der Burgsteinfurter Heinz-Gerhard Hüweler die Nachfolge von Hans-Dieter Schnippe an. Der neue Kreisvorsitzende kann sich auf eine Truppe verlassen, die ihm den Rücken freihält. Foto: Thomas Strack

Etwas mehr als 100 Tage bekleidet Heinz-Gerhard Hüweler nun das Amt des Fußball-Kreisvorsitzenden, nachdem er beim Kreistag am 4. April einstimmig zum Nachfolger von Hans-Dieter Schnippe gewählt wurde. Dass sich der Wechsel relativ geräuschlos vollzog, ist nicht zuletzt der Besonnenheit des Nachfolgers geschuldet, der schon bei seiner Wahl ankündigte, das Rad nicht neu erfinden zu wollen.

„Die ersten 100 Tage waren eigentlich ziemlich ruhig“, änderte sich für Hüweler zumindest bis zum 30. Juni nicht viel, da die bisherigen Staffelleiter das System wie eine gut geölte Maschine am Laufen hielten. Zur neuen Saison gab es dann auf verschiedenen Positionen einen Wechsel.

So übernahm mit Hans-Dieter Schnippe der Ehrenkreisvorsitzende als Staffelleiter die Landesliga 4 von Gerhard Rühlow, der auch das Amt des Pokalspielleiters an Sebastian Bülter abgab. Als Kreisfußballobmann trat Bülter in einer weiteren Position in die Fußstapfen von Rühlow. „Außerdem wird Sebastian in nicht allzu ferner Zukunft die Kreisliga A als Staffelleiter von Rühlow übernehmen“, sieht Hüweler auch in dieser Hinsicht das Feld bestellt.

Klar ist: Der Burgsteinfurter kann sich auf seine Truppe verlassen, die ihm den Rücken freihält und effektiv unterstützt. „Die Leute sind ja bis auf Jörg Brandhorst alle bei der Stange geblieben“, profitiert er vom jahrzehntelangen Erfahrungsschatz seiner Funktionärskollegen. In Kürze wird er seine ersten offiziellen Termine als Kreisvorsitzender wahrnehmen: Beim um zwei Jahre verschobenen 100-jährigen Vereinsjubiläum der Sportfreunde Gellendorf wird er am 12. August ebenso vor Ort sein wie einen Tag später bei der 50-Jahr-Feier des Fußballclubs Schwarz-Weiß Weiner. In beiden Fällen übrigens gemeinsam mit Schnippe, der ja bei den regulären Vereinsjubiläen vor einem beziehungsweise zwei Jahren noch als sein Vorgänger im Amt war. „Beide Vereine haben klargemacht, dass auch Hans-Dieter herzlich eingeladen ist“, ist es für Hüweler selbstverständlich, die Würdigung zu zweit vorzunehmen. Zumal die Wertschätzung groß ist: „Er hilft mir wirklich, wo er nur kann. Ich kann ihn immer anrufen.“

Mit großem Interesse verfolgt Heinz-Gerhard Hüweler zurzeit die Frauenfußball-EM in England. Gleichzeitig („Der Frauenfußball liegt mir am Herzen“) sorgt ihn die Entwicklung auf regionaler Ebene, wo die Vereine in den höheren Jugendklassen schmal aufgestellt und oftmals auf Spielgemeinschaften angewiesen sind. Sollte die deutsche Mannschaft ihre Erfolgsserie mit dem Titel krönen, hofft nicht nur Hüweler auf eine Schubwirkung beim weiblichen Nachwuchs, dessen Entwicklung besonders hart von den Corona-Einschränkungen ausgebremst wurde.

Außerdem gibt es im September einen Inklusions-Fußballtag im Volksbank-Stadion des SV Burgsteinfurt unter Schirmherrschaft des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW). Ausrichter und Gastgeber ist der B-Ligist FC Galaxy Steinfurt.

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