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WM-Finale Argentinien gegen Frankreich

Wer ist reif für den Titel?

Kreis Steinfurt

Nahezu alle Fachleute sind sich einig, dass Argentinien und Frankreich zurecht im Fußball-WM-Finale stehen. Doch welches Team ist der Favorit auf den Titel? Wir haben Sporttreibende gefragt, die nicht unbedingt etwas mit dem Fußball zu tun haben, sondern sich in anderen Sportarten auskennen, aber dennoch einen „fachmännischen“ Tipp abgeben können.

-lem-

Viele Fußballfans gönnen Lionel Messi mit Argentinien den WM-Titel. Denn bis auf den Goldpokal hat der 35-Jährige Weltfußballer alle anderen Siegestrophäen im Fußball schon in seinen Händen halten können. Foto: IMAGO/UWE KRAFT

Am morgigen vierten Adventssonntag (18. Dezember) steigt das große Finale der Fußballweltmeisterschaft in Katar. Argentinien trifft um 16 Uhr (18 Uhr Ortszeit) im Lusail Iconic Stadium auf Frankreich. Sowohl die Südamerikaner (1978 und 1986) als auch die Europäer (1998 und 2018) haben jeweils zwei Mal den Titel holen können. Falls Frankreich die Argentinier schlagen sollte, wäre es die erste Nation der WM-Geschichte, die den Titel verteidigt.

Umfrage

Nahezu alle Fachleute sind sich einig, dass die beiden Mannschaften zurecht im Finale stehen. Doch welches Team ist der Favorit auf den Titel? Wir haben Sporttreibende gefragt, die nicht unbedingt etwas mit dem Fußball zu tun haben, sondern sich in anderen Sportarten auskennen, aber dennoch einen „fachmännischen“ Tipp abgeben können.

Gewettet

„Ich habe mit den Jungs aus meiner Klasse gewettet. Die Schüler tippen auf Argentinien, also musste ich mich notgedrungen für Frankreich entscheiden“, erzählt Fenja Gude von der Leichtathletikabteilung des TuS Germania Horstmar, die Klassenlehrerin der 2c der Mariengrundschule in Ochtrup ist. „Gewinnen die Jungs, bekommen sie einen Fußball von mir. Sollte ich gewinnen, haben sie versprochen, eine Woche lang ganz brav zu sein“, schildert der 29 Jahre alte Grundschullehrerin.

Frankreich besser aufgestellt

„Ich glaube, dass Frankreich den Titel verteidigen wird. Nicht, dass ich Argentinien und Lionel Messi den Titel nicht gönne, aber ich bin der Überzeugung, dass Frankreich besser aufgestellt ist und den besseren sowie den schnelleren Fußball spielt“, meint Konny Elfers. Der 75 Jahre alte Steinfurter kennt sich bekanntlich im Handballsport bestens aus. „Ich werde mir das Finale am Sonntag natürlich anschauen“, sagt Martin Blanke, Vorsitzender des Schachklubs Metelen. „Ich glaube, dass Frankreich gewinnen wird, weil die Argentinier nur zwei Ausnahmespieler haben und die Franzosen viel mehr und damit besser besetzt sind“, fügt der 59-jährige Metelener hinzu.

Ball klebt am Fuß

Ralf Ottich, 1. Vorsitzender der Schwimmabteilung des SC Arminia Ochtrup, gönnt Argentinien den Titel. „Ich habe das Halbfinale gegen Kroatien gesehen. Wie Lionel Messi der Ball quasi am Fuß klebte, war schon beeindruckend. Frankreich spielt auch einen schönen Fußball, aber Messi hat den Titel sozusagen als i-Tüp­fel­chen am Ende seiner Karriere verdient“, so die Meinung des 62 Jahre alten Töpferstädters. „Ich befürchte, dass Argentinien gegen Frankreich gewinnt“, glaubt Heinz-Bernd Ahlke, Ex-Badmintontrainer des SC Nordwalde. „Frankreich spielt zwar sehr gut mit, aber ich habe Lionel Messi in den vergangenen zwei Spielen gesehen, der ist einfach zu gut und ich glaube, auch Frankreich wird ihn nicht bremsen können“, ist der 70-Jährige eher skeptisch, ob Les Bleus am Ende den Pokal in Höhe recken können.

Aus dem Bauch heraus

„2:1 für Argentinien“, tippt Jörg Budzinski, Leiter der Laufabteilung des TuS Altenberge aus dem Bauch heraus. „Ganz ehrlich: Ich interessiere mich überhaupt nicht für Fußball. Ich habe die WM lediglich am Rande mitbekommen und wenn dann auch nur einige Spielzusammenfassungen“, gibt der 56-jährige passionierte Läufer aus dem Hügeldorf zu. „Ich bin kein großer Fan des Fußballs. Ich war jetzt mit meiner Frau während der WM in London und habe festgestellt, dass die Engländer viel gelassener mit der Niederlage gegen Frankreich umgegangen sind als die Marokkaner. Ich tippe auf Argentinien als neuen Weltmeister“, bekennt sich auch Bernard Cohausz (67), 1. Vorsitzender der Fachschaft Taekwondo des TuS Laer 08, als Fußball-Laie.

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