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Spiel der Woche: Overesch-Elf gegen FCE-Ballermänner

Westfalia Leer lädt sich den besten Angriff der Liga ein

Horstmar-Leer

Westfalia Leer spielt eine bislang richtig gute A-Liga-Saison. Daran gilt es am Sonntag anzuknüpfen, wenn der FC Eintracht Rheine II kommt. Die Gäste stellen den besten Angriff der Liga, aber jetzt fehlt einer ihrer Leistungsträger.

-mab-

Dass Jonas Schulte (l.) wieder da ist, sorgt in der Leerer Hintermannschaft für Stabilität. Die ist gegen die beste Offensive der A-Liga auch dringend gefragt. Foto: Thomas Strack

„Die A-Liga ist in dieser Saison super interessant. Da spielen Mannschaften oben mit, die viele da nicht unbedingt erwartet hätte“, kommentiert Thomas Overesch nach zehn absolvierten Partien das Tabellenbild das Kreisoberhauses. Zwei Teams, die zu diesem Zirkel gehören, treffen am Sonntagnachmittag im Spiel der Woche aufeinander: Overeschs Westfalia Leer (Rang sieben, 18 Punkte) und der Tabellenzweite FC Eintracht Rheine II (20 Punkte).

Gleichzeitig hätte es sich dabei auch um ein Duell der momentan beiden besten Stürmer der Liga handeln können: Leers Erik Schulte weist neun Erfolgserlebnisse auf – darunter zwei Dreierpacks in Folge –, der Eintrachtler Dustin Reiners hat zwölf Treffer auf seinem Konto. Letzterer fällt allerdings zu 99,9 Prozent aus, weil er sich am vergangenen Wochenende einen Pferdekuss zugezogen hat.

„Erik ist richtig gut drauf. Er lebt von seiner Schnelligkeit und seiner Unberechenbarkeit. Er hat diese Thomas-Müller-Laufwege in seinem Repertoire“, weiß Overesch um die Stärken seines Spielers mit der Rückennummer neun. „Aber“, das ist dem Leer-Coach wichtig, „Erik ist nicht der einzige Grund, warum es bei uns so gut läuft.“ Viel würde über das Kollektiv und den absoluten Willen zum Kampf kommen. Und dass mit Jonas Schulte und Lennard Raus zwei länger Verletzte wieder dabei wären, täte auch sehr gut und würde für Stabilität sorgen.

Bis auf Julian Wewers und Timo Selker kann Overesch auf alle Kräfte der vergangenen Wochen zurückgreifen.“

Die Gäste, die von Benjamin Stichel trainiert werden, stellen mit 35 geschossenen Toren den besten Angriff der Klasse. Zuletzt gab es einen famosen 5:1-Sieg im Derby gegen den Skiclub.

„Der Platz in Leer ist sehr holprig und der Gegner ungeheuer kampfstark. Einen fußballerischen Leckerbissen erwarte ich nicht. Vielleicht lasse ich nicht die elf Besten spielen, sondern die elf, die am besten dagegenhalten können. Das Match wird eine Charakterfrage“, stellt der 40-jährige Übungsleiter klar.

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