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Fußball: Westfalenliga

"Interessante Mischung" in Kinderhaus, aber Coach Möllers gibt sich vor Saisonbeginn geheimnisvoll

Münster

Coach Holger Möllers ist genauso neu bei Fußball-Westfalenligist wie elf seiner Spieler. In der Vorbereitung zeigte das Team wenig erstaunlich Aufs und Abs. Zu den Anführern der Westfalia sollen zwei ganz erfahrene Ex-Preußen gehören.

Von Henner Henning

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Neues Trainergespann, elf Zugänge. Bei Westfalia Kinderhaus hat sich in den vergangenen Monaten personell eine Menge getan – und macht es noch einen Ticken spannender, als es nach zwei abgebrochenen Spielzeiten ohnehin schon vor dem Start ist.

Die Vorbereitung: Holger Möllers teilt die Zeit vor dem Auftakt: Die erste Phase diente dem Kennenlernen, der neue Coach und sein Assistent Omid Asadollahi erkundeten Verein und Mannschaft, die es „allen Neuen leicht gemacht hat, Fuß zu fassen“. Phase zwei war geprägt durch viele Tests gegen „interessante Gegner“. Dabei gab es die vorbereitungstypischen Aufs und Abs, die sich Westfalia gerade in den ersten Pflichtspielen im Kreis- (7:6 nach Elfmeterschießen gegen Münster 08) und Westfalenpokal (0:4 gegen Hamm) leistete.

Westfalia Kinderhaus baut auf erfahrene Ex-Preußen

Das System: Zuletzt gegen Hamm traten die Kinderhauser in einem 4-3-3 an – mit wenig Erfolg. „Das lag allerdings nicht an der Formation. Wir haben es einfach nicht geschafft, unser Leistungsvermögen abzurufen“, sagt Möllers, der dann auf ein 4-4-2 umstellte. Taktische Optionen hat der Coach also, „situativ schauen“ will er, was die beste Option ist. „Wichtig ist, dass die Mannschaft es mitträgt. Und der Findungsprozess ist da ganz sicher noch nicht abgeschlossen“, erklärt Möllers.

Der Kader: Sein Aufgebot bezeichnet der Coach als „interessante Mischung“. Routiniers wie Massih Wassey und Martin Lambert oder Kevin Schöneberg und Janik Bohnen sollen mit ihrer Erfahrung vorangehen, die junge Garde um Daniel Schürmann und Paul Wietzorek, der mit einem Quintett Asadollahi aus Gievenbecks U 19 an die Große Wiese wechselte, jugendlichen Schwung und Elan verleihen. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Möllers, der sich ein konkretes Saisonziel nicht entlocken lässt. „Wir wollen schnell genügend Punkte sammeln, dass wir nicht unter Druck geraten. Und wir haben den Anspruch, dass jede Mannschaft, die gegen uns spielt, sagt: ,Kinderhaus, das hat schon was’“, meint Möllers und schiebt optimistisch hinterher: „Die Qualität dafür haben wir auf jeden Fall.“

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Der Kader von Westfalia Kinderhaus

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