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Spiel der Woche: TuS Laer gegen FSV Ochtrup

Nullacht mit Selbstvertrauen – FSV erneut mit Ausfällen

Laer/Ochtrup

Die einen mit breiter Brust, die anderen mit leicht eingezogenen Köpfen – so könnte es aussehen, wenn sich am Sonntag der TuS Laer und der FSV Ochtrup auf dem Platz gegenüberstehen.

-gs-

Steffen Köhler (r.) und der TuS Laer erwarten am Sonntag den FSV Ochtrup, der nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzt. Foto: T. Strack

Der FSV Ochtrup ist vor Beginn der Saison als einer der Favoriten auf den Meistertitel gehandelt worden. Verletzungspech, Ausfälle durch Urlaub und eine ständig wechselnde Startelf erlaubten es dem Trainerduo Jannik Holtmann und Christopher Ransmann bis dato allerdings nicht, in höhere Gefilde der Kreisliga A vorzudringen. Platz 13 mit acht Punkten „das ist auch für uns nicht zufrieden stellend“, sagt Holtmann.

Der TuS Laer dagegen schwebt auf einer Welle der Euphorie, beflügelt durch den jüngsten 5:0-Erfolg in Nordwalde. „Ich wundere mich auch, dass Ochtrup so wechselhaft spielt. Die haben ja nicht nur ein Spiel geschwächelt, sondern gleich mehrere. Wir spielen von Beginn an auf Sieg“, sagt Ron Konermann, der außer Nico Stippel (Muskelverletzung) seinen kompletten Kader aufbieten kann und wohl keine Veränderung zum vorigen Sonntag vornehmen wird. „Wozu auch? Wir wollen den Rückenwind von dem Spiel mitnehmen. Unser Selbstvertrauen ist gut.“

Wie genau dieses in Och­trup aussieht, ist aktuell ein Rätsel. Das 2:2 gegen die Zweitvertretung des FCE Rheine dürfte keinen großen Jubel ausgelöst haben. Mehr noch, Ransmann sprach von zwei verschenkten Punkten. Vor allem in der Defensivabteilung hakte es. Aber auch vorne sieht Ransmann Verbesserungsmöglichkeiten. „Wir sind nicht effektiv genug“, klagte er.

Gegen die Nullachter glaubt sein Kollege indes, dass es besser werden könne. „Laer hat eine spielstarke Mannschaft, die auch wirklich mitspielen will. Die meisten anderen Gegner stellen sich hinten rein und spielen mit langen Bällen. Das macht Laer nicht“, hofft Holtmann darauf, dass sich eine Begegnung entwickelt, die nicht mit Langholz geregelt wird. Vieira, Oberndörfer, Hoffstedde und Laurenz fehlen.

Fünf Siege und zwei Niederlagen bei 18:10 Toren – das ist die Bilanz der Nullachter, die den dritten Platz nicht hergeben wollen. Zumal Spitzenreiter Fortuna Emsdetten bei GW Amisia spielt und die Konermänner bei einem Sieg (vielleicht) den zweiten Tabellenrang erobern könnten.

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