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A-Liga-Spiel der Woche: TuS Laer gegen Borghorster FC II

Palm fordert mehr Spannung

Laer

Sowohl der TuS Laer als auch die Reserve des Borghorster FC haben sich in der neuen Saison noch nichts zu Schulden kommen lassen. Das wird sich am Sonntag ändern, denn die beiden Kontrahenten treffen im Spitzenspiel der Kreisliga A aufeinander.

-mab-

Robin Drees (M.) ist beim TuS Laer gesetzt. Zuletzt in Neuenkirchen lieferte er eine ganz starke Partie ab. Foto: Thomas Strack

Die Sportanlage in Laer bietet am Sonntag die Fußballbühne für das Spiel der Woche in der Kreisliga A. Mit dem heimischen TuS 08 und der Reserve des Borghorster FC treffen zwei der drei Teams des Oberhauses aufeinander, die neben Spitzenreiter Germania Horstmar beide Auftaktpartien gewonnen haben. „Keine Frage, das wird interessant“, sagt Laer-Trainer Raphael Palm voraus.

Die Hausherren sind nicht nur mit zwei „Dreiern“ in die Saison gestartet, sondern haben auch zwei Runden im Pokal gewonnen. Trotzdem ist Palm momentan nicht ganz glücklich. „Im Training fehlte vergangene Woche mir die nötige Spannung. Da muss Sonntag mehr kommen, denn ich will auf jeden Fall gewinnen“, lässt der Übungsleiter überhaupt keine Diskussionen zu.

Verlassen kann sich Palm auf Robin Drees. Der Mann aus dem Mittelfeld war nicht nur aufgrund seines 2:1-Siegtreffers zuletzt in Neuenkirchen ein Garant.

Die Gäste aus Borghorst können und wollen sich nicht beschweren. 2:0 in Nordwalde, 3:1 gegen Borussia Emsdetten II – die Grün-Schwarzen könnten es schlechter haben. Trainer Nelson Venancio geht deswegen aber noch lange nicht steil: „Es sind erst zwei Runden gespielt, von daher hat die Tabelle – auch wenn sie gut aussieht – noch keine Aussagekraft. Wenngleich: Sie motiviert uns natürlich enorm.“

Venancio weiß, dass seine Truppe alle Kräfte freisetzen muss, um Zählbares einzufahren. Unterstützung von Außen erwartet er nicht, da der BFC-Anhang aller Wahrscheinlichkeit nach die Partie der ersten Mannschaft in Burgsteinfurt vorziehen dürfte. „Viele BFC-Fans werden nicht da sein, aber damit kann ich leben. Ich hatte es als Spieler immer lieber, wenn alle gegen uns waren. Das motivierte mich mehr“, zieht sich Venancio schon mal seine Rüstung an.

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