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Fußball: Laerer Luca Steinfeldt spielt wieder für Preußen Münster

Zurück im Adlerhorst

Laer

Luca Steinfeldt, 25 Jahre alter Stürmer, der das Fußballspielen beim TuS Laer 08 erlernte, läuft nach einem Gastspiel beim SV Lippstadt demnächst wieder für Preußen Münster auf- Der Angreifer gab der U 23, die in der Oberliga spielt, seine Zusage. Zwei ganz interessante Spiele „drohen“ in der kommenden Saison.

Von Marc Brenzel

Luca Steinfeldt Foto: sport/presse/foto Jens Dünhölt via www.imago-images.de

„Preußen Münster ist schon so etwas wie mein Verein. Ich bin in der Stadt geboren, war Balljunge beim SCP, habe dort in der Jugend und später auch mal in der 3. Liga gespielt. Zudem arbeite ich in Münster und wohne da“, musste Luca Steinfeldt auch nicht lange überlegen, als die Adlerträger dem 25-jährigen Stürmer das Angebot machten, in der U 23 (Oberliga) eine Führungsrolle zu übernehmen.

Kontakt

Das gefiel dem Laerer, der in der Saison 2021/22 für den SV Lippstadt in der Regionalliga unterwegs war. „Ich hatte schon im vergangenen Sommer Kontakt zu Kieran Schulze Marmeling, der in Münster die Oberliga-Reserve trainiert. Damals habe ich mich aber für Lippstadt und die Regionalliga entschieden“, dreht der Angreifer das Rad der Zeit zwölf Monate zurück.

Obwohl Steinfeldt beim SVL die meiste Zeit nur als Ergänzungsspieler (22 Einsätze in der Liga, zwei Tore) zum Einsatz kam, hat er seinen Entschluss nie bereut: „Ein wirklich toller Verein, bei dem es mir eigentlich sehr gut gefallen hat, aber meine Spielzeiten hätten höher sein können. Mit Viktor Maier hatte ich da allerdings auch echt harte Konkurrenz, der ist wirklich gut.“

Fahrten

Was Steinfeldt wohl auf keinen Fall vermissen wird, dass sind die Fahrten an die Lippe. 60 Kilometer hin, 60 zurück – und das sechs Mal in der Woche. Das sei schon ein irres Pensum für jemanden, der auch noch in einem normalen Arbeitsverhältnis steht, so Steinfeldt, der als Groß- und Außenhandelskaufmann tätig ist. „In Lippstadt haben übrigens alle gearbeitet, weshalb auch nur abends trainiert wurde“, berichtet der Rechtsfuß von langen Tagen.

Sportlich geht es nun eine Etage tiefer – in der fünftklassigen Oberliga – weiter. „Das ist auch keine schlechte Klasse. Da spielen viele Jungs, die zuvor mal höherklassig unterwegs waren. Und mit Gütersloh, Lotte oder Rheine sind interessante Vereine am Start“, freut sich Steinfeldt schon.

Vergleiche

Im Auge hat er dabei vor allem die Vergleiche mit dem FC Eintracht. Dort ist sein Vater Marc seit Februar als Torwarttrainer tätig. Einen Job, den der Mittvierziger ja auch beim SV Burgsteinfurt ausübt. „Er ist emotional, ich bin emotional. Das können ganz heiße 120 Minuten werden“, schmunzelt Luca Steinfeldt, wenn er sich das Vater-Sohn-Duell ausmalt.

Viel Fantasie braucht der Mittelstürmer nicht, wenn er die Zukunft seines Heimatvereins TuS Laer analysiert. „Ich bin da gut im Bilde. Mit Spielern wie zum Beispiel Steffen Köhler stehe ich in regelmäßigem Kontakt, auch mit Justin Bovers aus dem Betreuerteam. Und natürlich mit meinem Bruder Noah, der in der Zweiten aktiv ist. Schade, dass es in dieser Saison nicht mit dem Aufstieg geklappt hat. Aber wird nachgeholt. Die Mannschaft ist einfach gut.“

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