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Bezirksliga: Nur 3:3 gegen Falke Saerbeck

Anne Langehaneberg rettet Matellia Metelen

Metelen

Sehr schwer taten sich die Fußballerinnen von Matellia Metelen am Dienstagabend mit Absteiger Falke Saerbeck. Am Ende musste sich die Elf von Trainer Stefan Okon mit einem 3:3 anfreunden. Und selbst der Teilerfolg stand bis zur Schlussminute ernsthaft zur Diskussion.

-mab-

Anne Spitthoff (l.) heißt seit ihrer Hochzeit am Samstag Langehaneberg mit Nachnamen. Tore schießt sich aber noch wie früher. Foto: Strack

In einem vorgezogenen Punktspiel in der Bezirksliga sind die Fußballerinnen von Matellia Metelen gegen Absteiger Falke Saerbeck nicht über ein 3:3 (0:1) hinausgekommen. Das bedeutet, dass die Elf aus der Vechtegemeinde den Klassenerhalt noch nicht feiern darf.

Emma Harrison (25.) und Victoria Schwesig (70.) hatten den Außenseiter mit ihren Toren mit 2:0 in Führung gebracht. „Bis dahin kam nicht viel von uns. Wie so oft haben wir uns gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner schwer getan. Was wir gespielt haben, war lange zu kompliziert“, ärgerte sich Trainer Stefan Okon.

Fabienne Iking mit einem trockenen Rechtsschuss (70.) und Anne Langehaneberg mit einem Sololauf (71.) glichen mit einem Doppelpack aus. „Da haben die Mädels gezeigt, dass es auch einfach geht“, vermutete Okon sein Team auf dem richtigen Weg.

Doch Marie Rehme erzielte nach einer Standardsituation das 3:2 für die Gäste (80.). „Da habe ich ehrlich gesagt nicht mehr an einen möglichen Punktgewinn geglaubt“, gab Okon zu. Doch Langehaneberg belehrte ihren Coach eines Besseren und besorgte in der Schlussminute den 3:3-Ausgleich. „Im Nachhinein kann ich mit dem Ausgang der Partie durchaus leben“, schloss Okon seinen Frieden.

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