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Nächster großer Erfolg der Ochtruper

Arminen gewinnen WTTV-Pokal

Ochtrup

Erstmals in der Geschichte ihrer Abteilung haben die Tischtennisspieler von Arminia Ochtrup den WTTV-Pokal gewonnen. Im Finale setzten sie sich nach einem echten Krimi mit 4:3 gegen den TV Refrath durch. Damit qualifizierten sich die Töpferstädter für einen der größten Wettbewerb des Deutschen Tischtennisbundes.

Von Marc Brenzel

Christopher Ligocki, Philip Brosch und Nils Dinkhoff (v.l.) holten sich am Sonntag in Weilerswist den WTTV-Pokal. Im Finale bezwangen die Ochtruper den TV Refrath mit 4:3. Foto: Arminia Ochtrup

Die Tischtennisspieler von Arminia Och­trup haben ihrer Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel hinzugefügt. Am Sonntag gewann der SCA in der Aufstellung Christopher Ligocki, Philip Brosch und Nils Dinkhoff zum ersten Mal den Pokalwettbewerb des Westdeutschen Tischtennisverbandes (WTTV).

Ausgeschrieben war die Teilnahme für Teams, deren Akteure maximal in der NRW-Liga gemeldet sind. Qualifiziert für das Endturnier im rheinländischen Weilerswist hatten sich vier Mannschaften, wobei die Arminen im Halbfinale Falken Rheinkamp (Verbandsliga) mit 4:0 bezwangen. Philip Brosch (3:0) sowie Nils Dinkhoff und Christopher Ligocki (beide 3:1) legten in den Einzeln vor, ehe Ligocki/Dinkhoff im Doppel finalisierten.

Im Finale wartete die Vertretung des TV Refrath, die bis zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs ihre Verbandsliga-Staffel ohne Verlustpunkt anführte und im Vorfeld als Favorit galt. Doch als NRW-Ligist sah sich die Ochtruper Zweitvertretung nicht chancenlos. Dinkhoff eröffnete das Match mit einer Niederlage, die Ligocki und Brosch mit Siegen konterten. Das anschließende Doppel ging überraschend an Refrath, dann punktete Ligocki. Dinkhoff verlor in drei Durchgängen, und so musste das siebte und letzte Duell die Entscheidung bringen. Brosch bewies seine Klasse und gewann gegen Jamal Oudriss mit 11:5, 9:11, 11:9 und 11:9.

„Das ist ein super Erfolg für uns“, strahlte Ligocki nach der Begegnung. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen, denn Refrath hatte mit David Pfabe und Christian Wipper zwei Akteure dabei, die normalerweise in der Oberliga an den Tischen stehen.“

Damit haben sich die Arminen für die deutsche Pokalmeisterschaft qualifiziert, an der alle Verbandspokalsieger teilnehmen. Sie findet Ende Mai in Hamm statt.

Für Mannschaften auf Bezirksebene gibt es ebenfalls den WTTV-Pokal. Und auch hier hatte eine Formation des SCA das Ticket für das Final Four gebucht. Gegen den VfB Frohnhausen setzten sich Robin von Diecken, Holger Schreiber, Timo Scheipers und Niklas Hannekotte ohne Satzverlust mit 4:0 durch. Im Endspiel erwies sich allerdings der BC Efferen als einen Tacken stärker (2:4). Von Diecken war in seinen beiden Einzeln für die Punkte der Töpferstädter verantwortlich.

Da der WTTV als gastgebender Verband zwei Startplätze in jeder Leistungsklasse für die Deutschen Pokalmeisterschaften besitzt, fährt auch die Bezirksliga-Formation der Ochtruper vom 26. bis 29. Mai (Donnerstag bis Sonntag) nach Hamm.

„Das ist ein Riesenturnier, auf das wir uns sehr freuen. Das wird ein echtes Highlight. Da treffen wir auf Mannschaften, gegen die wir noch nie gespielt haben und vielleicht auch nie wieder spielen werden“, freut sich Abteilungsleiter Timo Scheipers schon.

Zeitgleich trat Henning Zeptner bei den 35. Offenen Meisterschaften in Münster an, wo er im Finale auf Lukas Bosbach vom Drittligisten Union Velbert traf. Zeptner gewann nach vier kräftezehrenden Durchgängen. „Ich musste ganz schön ackern. Lukas ist ein super Blockspieler“, kommentierte der Ochtruper Oberligaakteur, dessen Fokus jetzt auf der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Anfang Mai liegt.

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