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Fußball: Frauen-Bezirksliga

Elfmeter wieder zurückgenommen?!

Kreis Steinfurt

TuS-Coach Hans Jerzinwoski beschwerte sich über einige Kuriositäten bei den Entscheidungen der Schiedsrichterin, die zur ersten Saisonniederlage geführt haben sollen. An die erste Saisonniederlage bei der SG Horstmar-Leer ist derzeit eher weniger zudenken, da sie noch immer kein einziges Gegentor hinnehmen mussten. Trainer Stefan Schwarthoff weiß die Lage allerdings einzuschätzen.

-tv-

Karolin Hauling (r.) verlor mit dem TuS Altenberge gegen Vreden erstmals in dieser Saison. Foto: tps

Auch in der Frauen-Bezirksliga rollte die Kugel wieder. Die SG Horstmar/Leer bleibt gewohnt stark, Matellia Metelen gewohnt ohne Punkt. Und beim TuS Altenberge haderte Hans Jerzinwoski mit der Leistung der Schiedsrichterin.

TuS Altenberge – SpVgg Vreden 1:3 (1:3)

Im sechsten Saisonspiel hagelte es für die Damen des TuS Altenberge nun die erste Pleite. „Halb so wild. Dass wir irgendwann mal verlieren, war klar“, erklärte Chefcoach Hans Jerzinowski. „Die Art und Weise mit einer sehr schlechten Schiedsrichterleistung ärgert mich jedoch.“ Er monierte beim 0:2 (23.) wie auch beim 0:3 (39.) jeweils eine vermeintliche Abseitsposition Jacqueline Hörsts. Selbige war auch schon für das 0:1 verantwortlich (14.). Kurz vor der Pause kamen die Altenbergerinnen in Person von Shanice Lüttecke wieder heran (44.). Der mögliche Anschlusstreffer zum 2:3 im zweiten Durchgang sei Jerzinowskis Meinung nach regulär gewesen. Die kurioseste Szene wähnte er bei einem Elfmeterpfiff, nachdem Lena Füchter im Strafraum gefoult wurde: „Während Lena behandelt wurde, entschied die Schiedsrichterin sich um auf Freistoß für Vreden.“ Jerzinowski hat die Sache mittlerweile „abgehakt“: „Wir blicken jetzt in Richtung Schöppingen am nächsten Spieltag.“

SG Horstmar/Leer – Ibbenbürener SpVg 4:0 (2:0)

Neuer Tag, neues Spiel und ein erneutes Mal zu Null. Auch der Ibbenbürener SpVgg gelang es nicht, gegen die Horstmarerinnen ein Tor zu erzielen. 26:0 lautet das Torverhältnis nach vier Partien. Anke Markmann (45.), Maike Kreimer (45.+1/64.) und Anna Isfort trafen vorne, sodass die Spielgemeinschaft weiter von der Tabellenspitze grüßt. „Bald kommen ja erst die ganzen dicken Brocken“, weiß Trainer Stefan Schwarthoff die bislang „Weiße Weste“ jedoch einzuschätzen.

SW Esch – Matellia Metelen 3:1 (2:1)

Wieder hat es nicht geklappt mit dem ersten Pünktchen der noch jungen Saison für die Metelener Damen. „Ich kann meiner Mannschaft von der Einstellung und Leistung her eigentlich nichts vorwerfen“, sah Chefcoach Stefan Okon jedoch einen Fortschritt. Immerhin gingen die Gäste in Person von Jennifer Arning in Führung (14.) „Wir haben jedoch wieder zu viele Fehler gemacht, die teilweise direkt bestraft worden sind“, erklärte der Trainer die erneute Niederlage. Noch vor der Pause gingen die Gastgeberinnen per Doppelschlag durch Jana Krake (39.) und Pia Bergfeld (42.) wieder in Front. Nach dem Seitenwechsel hatten die Metelenerinnen noch die ein oder andere Möglichkeit, doch versemmelten alle davon. Anders als Sarieka Steinriede, die den Deckel für Esch drauf machte (90.+2).

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