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Kreisliga B: SpVgg will nach Abstieg neu durchstarten

Langenhorster Doppelspitze sucht einen richtigen Mistkerl

Ochtrup

Die Vorsaison verlief alles andere als berauschend und endete für die SpVgg Langenhorst/Welbergen mit dem Abstieg aus der Kreisliga A. Jetzt leiten die Schwarz-Gelben mit zwei neuen Trainern ein Re-Start ein. Fußballerische Qualität scheint genug da zu sein, aber so einen ganz bestimmten Typen suchen die Ochtruper noch.

-mab-

Die neuen Gesichter der SpVgg (h.v.l.) Trainer Philipp Holtmann, Mick Bäumer, Simon Engel, Magnus Holtmann, Christian Kuhmann und Trainer Kai Fischer sowie (v.v.l.) Norman Terdenge, Maik Brinkschmidt und Steffen Evers. Foto: Tobias Fremann

Eine Doppelspitze auf dem Trainerposten – das ist gerade ein bisschen en vogue: Der Borghorster FC praktiziert das, der 1. FC Nordwalde ebenso. Und auch die Verantwortlichen der SpVgg Lan­genhorst/Welbergen verfolgen jetzt diesen Ansatz: Kai Fischer (43) und Philipp Holtmann (31) heißen die beiden neuen Coaches des Fußball-B-Ligisten.

Beide Übungsleiter sind sich einig, dass zu zweit mehr zu schaffen und besser zu arbeiten sei. „Im Training zum Beispiel ist die Aufmerksamkeit der Spieler einfach größer“, hat Fischer festgestellt. Da könne sich niemand mal so einfach hinter des Trainers Rücken eine Auszeit nehmen.

Fischer und Holtmann kennen sich sehr gut, stürmten sie doch in den beiden vergangenen Jahren für die „Dritte“ der SpVgg. Erfahrung als Coach bringen sie auch mit: Fischer stand bei GW Hausdülmen und dem VfL Billerbeck in der Verantwortung, Holtmann trainierte erfolgreich die U 19 der Spielvereinigung. „Wir sprechen die gleiche Sprache. In der gesamten Vorbereitung gab es lediglich ein, zwei Punkte, in denen wir uns besprechen mussten. Ansonsten lagen wir immer auf der gleichen Linie“, berichtet Fischer.

Die Übungsleiter sind fest von der Qualität überzeugt, die ihre Truppe mitbringt. Da sei eine Menge möglich, aber viel würde vom Start in die Saison abhängen, ist sich Kai Fischer sicher. Den legen die Schwarz-Gelben schon am Freitag beim SC Altenrheine III hin. „Wenn wir in den ersten Wochen Erfolgserlebnisse sammeln, wäre das enorm wichtig für den weiteren Saisonverlauf.“

Keine Option ist erstmal Kapitän Max Bründermann (Kreuzbandriss), und auch Linksaußen Christian Holtmann wird frühestens in sechs bis acht Wochen wieder im Training erwartet. „Da brechen uns zwei Jungs weg, die echte Leistungsträger sind“, wissen Fischer und Philipp Holtmann.

Was die beiden Neuen auf der Kommandobrücke zudem vermissen, das ist ein klassischer Mittelstürmer: „So ein richtiger Mistkerl, der uns 20, 25 Tore garantiert. Aber vielleicht finden wir den ja noch in unserem Kader.“

Die Vorbereitung bewertet Fischer in Schulnoten ausgedrückt als 2-. Stimmung und Trainingsbeteiligung seien prima gewesen, die nackten Ergebnisse aber nicht so. Kein Sieg in fünf Partien und 24 Gegentreffer lassen aufhorchen, schrecken Fischer jedoch nicht ab. Im Gegenteil, der gebürtige Dülmener ist guter Dinge, dass die neue Spielzeit vielversprechender wird als die letzte Saison, als die Schwarz-Gelben die A-Liga verlassen als Schlusslicht mussten.

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