1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Metelen
  6. >
  7. Matellia Metelen kämpft sich in Runde zwei

  8. >

Frauen-Kreispokal: SpVgg Langenhorst/Welbergen scheidet aus

Matellia Metelen kämpft sich in Runde zwei

Metelen

Die Fußballerinnen des FC Matellia Metelen haben für eine kleine Überraschung gesorgt. In der ersten Runde des Kreispokals warfen sie die SpVgg Langenhorst/Welbergen raus, gegen die sie in der Vorsaison noch zwei deutliche Niederlagen kassiert hatten. Das Heimteam kämpfte sich im wahrsten Sinne des Wortes in das Elfmeterschießen, in dem es die besseren Nerven bewies.

-mab-

Metelens Birte Möllers (l.) und Francis Brinkschmidt waren zwei der Protagonistinnen des Pokalkrimis. Foto: Thomas Strack

Eine kleine Überraschung gab es im Fußball-Kreispokal der Frauen. Nicht etwa der favorisierte Landesliga-Aufsteiger SpVgg Langenhorst/Welbergen, sondern der Bezirksligist Matellia Metelen buchte das Ticket für die zweite Runde. 1:1 (0:1) stand es nach 90 Minuten, ehe der Außenseiter das Elfmeterschießen mit 3:2 für sich entschied.

Da mit Anne Langehaneberg und Franziska Pöpping zwei ganz gefährliche Offensivkräfte fehlten, entschied sich Trainer Stefan Okon für eine Art „Matellia-Catenaccio“. Madlen Tenkhoff sicherte hinter einer Viererkette ab, und vorne gab Fabienne Iking die einzige Spitze. „Wir wollten sicher stehen und auf ein paar Chancen lauern“, begründete Okon seine Aufstellung. Und als Tenkhoff in Minute 33 eine Ecke direkt zum 1:0 für Metelen verwandelte, sah sich der Übungsleiter in seinem Ansatz bestätigt.

Die Gäste aus Ochtrup hatten deutlich mehr vom Spiel und erarbeiteten sich ein klares Chancenplus, doch erst in der 56. Minute gelang Julia Geisler der Ausgleich. „Wir sind zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen, die Torfrau des Gegners war aber auch sehr gut“, lobte SpVgg-Coach Peter Engel Metelens Nummer eins Hanna Spitthoff.

Die Gastgeberinnen zerrieben sich kämpferisch, was selbst Okon, der als Aktiver und Coach schon viele Schalten geschlagen hatte, euphorisch werden ließ: „Das war einfach unglaublich, die Mädels haben den totalen Willen gezeigt. Drei, vier meiner Spielerinnen hatten Krämpfe. Die hätten keine fünf Minuten mehr weiter laufen können.“

So fightete sich das Heimteam ins Elfmeterschießen, in dem es das bessere Ende für sich hatte. Tenkhoff, Iking und Birte Möllers verwandelten, was auf der Gegenseite nur Wenke­ ­Löcker und Mareen Lenfert gelang.

Startseite
ANZEIGE