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Kreisliga A: Ochtrup muss sich mit Remis zufrieden geben

Matellia Metelens Daniel Smith zimmert einen rein

Metelen

Der FSV Ochtrup hat die Meisterschaft jetzt offiziell abgehakt. Das bestätigte Spielertrainer Christopher Ransmann nach dem 1:1 in Metelen am Sonntag. In der 83. Minute kam es zu einem Zwischenfall, den keiner brauchte.

Von Marc Brenzelund

Metelens Innenverteidiger Philipp Brüning (r.) entscheidet das Kopfballduell mit Pawel Ozog für sich. Wie in jedem Derby wurden die Zweikämpfe auch diesmal intensiv geführt.Christopher Viefhues (l.) will FSV-Kapitän Nico Schmerling den Ball abluchsen. Foto: Marc Brenzel

Ohne Sieger blieb am Sonntag das A-Liga-Derby zwischen dem FC Matellia Metelen und dem FSV Ochtrup. 1:1 (0:1) stand es am Ende der Partie.

Die wurde in der 83. Minute für rund 25 Minuten unterbrochen, nachdem der Ochtruper Abdullah El-Etri umgekippt und auf dem Platz liegen geblieben war. Der Ochtruper soll zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren haben, was bei allen Beteiligten auf dem Feld und den Zuschauern für große Besorgnis sorgte. Notarzt und RTW kamen, leisteten Hilfe und brachten den Mittelfeldspieler ins Krankenhaus. „Da ist mir ganz anders geworden“, so FSV-Spielertrainer Christopher Ransmann, der als einer der Ersten bei seinem Mitspieler war und ihn so gut wie möglich unterstützte.

„Warum Abu zusammengebrochen ist, kann ich nicht genau sagen“, rätselte Ransmann. Kurz zuvor war El-Etry in einen Zweikampf verwickelt gewesen, bei dem er sich eine schwerere Verletzung an den Rippen zugezogen haben soll, war von Aktiven beider Seiten zu hören. „So was braucht kein Mensch. Von unserer Seite gute Besserung“, schickte Matellia-Trainer Thomas Dauwe Genesungswünsche.

Zum Spiel: Die Metelener Taktik sah vor, den Gegner kommen zu lassen. „Wir waren nicht unbedingt interessiert daran, mit den Och­trupern Fußball zu spielen. Dafür haben die einfach viel zu viele starke Individualisten in ihren Reihen“, begründete Dauwe.

Daher war es nicht verwunderlich, dass die Gäste optische Vorteile besaßen. Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Nach einer Flanke von Magd Abu Hamid nahm Mohammed Sylla den Ball im Strafraum an, drehte sich und schloss eiskalt ab 0:1 (45.).

Etwas mehr als eine Minute war in der zweiten Hälfte gespielt, als Daniel Smith mit einem Schuss aus 28 Metern den Ausgleich markierte. „Von 100 Versuchen trifft er die Kugel auch nur einmal so“, fand Dauwe, der mit Justus Kottig eine zweite Spitze brachte, um noch mehr Ertrag einzufahren. Fortan gestaltete sich die Begegnung relativ offen, wobei der FSV in der Schlussphase noch zwei Möglichkeiten durch Kai Sandmann besaß.

„Ich finde, dass Ergebnis geht unter dem Strich in Ordnung“, analysierte Dauwe im Anschluss. Für Christopher Ransmann stand nach dem Abpfiff fest: „Es hat heute mal wieder nicht sollen sein. Von der Meisterschaft braucht bei uns keiner mehr zu reden. Wir müssen jetzt viel mehr nach unten gucken.“

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