1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Metelen
  6. >
  7. Matellia muss deutlich mehr Tore schießen

  8. >

Kreisliga A

Matellia muss deutlich mehr Tore schießen

Metelen

Matellia Metelen hat den zweiten Tabellenplatz durch einen knappen 1:0-Heimerfolg gegen GW Amisia Rheine gefestigt. Mehr aber auch nicht, denn die Metelener hätten durchaus ein Festival in diesem Spiel feiern können.

Günter Saborowski

Justus Kottig (r., hier im Zweikampf mit Felix Wegmann) schoss das einzige Tor der Matellia im Spiel gegen GWA Rheine. Foto: G. Saborowski

Justus Kottig sei Dank – Matellia Metelen hat sein letztes Spiel des Jahres 2021 mit 1:0 (1:0) gewonnen und hat die Mannschaft von Trainer Thomas Dauwe damit auf den zweiten Tabellenplatz geschossen. So weit, so mager, denn eigentlich hätten die Metelener das Spiel deutlich höher gewinnen müssen.

Das sah auch Thomas Dauwe so, war aber angesichts der Leistung seiner Elf und dem spielerischen Vortrag zufrieden. „Man sieht, dass sich was entwickelt hat. Unser Plan war, tief zu stehen und dann auf Konter zu spielen. Das hat die Mannschaft gut umgesetzt – bis auf den Abschluss ganz vorne“, zuckte Dauwe nach der Partie mit den Schultern.

Die mäßige Chancenverwertung fing schon in der achten Minute an, als Fabian Langehanebergs Abschluss nach einem Konter von Rheines Keeper Nico Lauenstein geklärt wurde. Justus Kottig machte es in der 23. Minute besser, als er Lauenstein nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld zur Führung überwand. Acht Minuten später hatte Veit Wähning das 2:0 auf dem Stiefel, wieder war Lauen­stein, diesmal mit seinem ganzen Körper, im Weg. Rheines einzige Torchance datiert aus der 40. Minute, als Simon Moß an Kötterheinrich scheiterte.

Metelens Chancenplus setzte sich direkt nach der Pause weiter fort. Kottig hatte zweimal (48., 50.) eine Verbesserung des Ergebnisses auf dem Fuß, scheiterte aber erneut an Rheines Torwart. Zum Schluss (86.) verbaselte Christopher Viefhues die größte Möglichkeit, endlich für Klarheit zu sorgen, als er nach einem Pass aus der Abwehr allein aufs Tor zuging.

Zu guter Letzt mussten Dauwe und die zahlreichen Zuschauer sogar noch zittern, denn Hmayun Nazari bot sich in der 92. Minute aus halblinker Position im Sechzehner die Möglichkeit, den dann doch unverdienten Ausgleich zu erzielen. Kötterheinrich rettete seine Mannschaft mit einer Fußabwehr und wurde dafür am Glühwein- und Bratwurststand lautstark gefeiert.

Startseite
ANZEIGE