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Kreispokal: Töpferstädter scheiden gegen Altenrheine aus

Starker Kampf des FSV Ochtrup wird nicht belohnt

Ochtrup

Einen sehr guten Auftritt legten die A-Liga-Fußballer des FSV Ochtrup im Kreispokal hin. Zwar schieden die Töpferstädter nach einer 0:2-Niederlage gegen den Landesligisten SC Altenrheine aus dem Wettbewerb aus, doch das wäre nicht nötig gewesen. Das Heimteam war über weite Strecken die agilere Mannschaft, was auch Gäste-Trainer Marc Wiethölter zu würdigen wusste. Die nächste schwere Nummer wartet am Sonntag auf den FSV.

Len Oberndörfer (l.) und seine Ochtruper stemmten sich mit allem, was sie hatten, gegen den von der Papierform her klar favorisierten SC Altenrheine. Foto: Thomas Strack

Der FSV Ochtrup hat im Kreispokal eine Überraschung verpasst. In der zweiten Runde des Wettbewerbs unterlag der A-Ligist dem Landesligisten SC Altenrheine mit 0:2 (0:1). Dabei lieferte der Außenseiter eine Leistung ab, die mehr verdient gehabt hätte als das Schulterklopfen der eigenen Fans und die lobenden Worte von Gäste-Trainer Marc Wiethölter.

Über lange Strecken der Partie begegnete der FSV dem Favoriten nicht nur auf Augenhöhe, sondern war sogar besser. „Ausklammern muss ich da aber die ersten 20 Minuten“, sah Coach Nelson da Costa eine eher wackelige Anfangsphase seiner Elf. Und so gingen die Altenrheiner auch schnell in Führung: Max Stermann schickte Thorben Kortenhorn auf rechts auf die Reise, und der bediente den in der Mitte lauernden Timo Müller, der aus der Kurzdistanz versenkte (6.). Der SCA besaß in der Folgezeit weitere Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen.

Die Ochtruper erkannten Mitte der ersten Halbzeit, dass sie mehr machen mussten. Die Hausherren traten nun mutiger auf und verzeichneten ein paar gute Aktionen, die die Brust breiter werden ließ. Die dickste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Mohammed Sylla, der aus acht Metern an Keeper André Wiesch scheiterte.

Die zweite Hälfte ging an das Heimteam. Die Töpferstädter spielten ihre Tempovorteile aus, überzeugten mit gutem Flachpassspiel und erhöhten die Lauffrequenz. Abschlüsse gab es auch wie zum Beispiel von Len Oberndörfer (48.) oder Max Moor (71.), die dem 1:1 sehr Nahe kamen. Allerdings fehlte den Ochtrupern im letzten Drittel die Genauigkeit, um noch mehr Gefahr auszustrahlen.

Konsequenter zeigten sich die Rheinenser, die praktisch mit ihrer einzigen echten Gelegenheit im zweiten Abschnitt die Entscheidung herbeiführten. Ein Angriff über die rechte Bahn schloss der aufgerückte Linksverteidiger Tom Conermann mit dem 2:0 ab (84.).

„Wir sind aus dem Pokal ausgeschieden und tanzen somit nur noch auf einer Hochzeit, weshalb ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein kann. Auf der anderen Seite bin ich stolz auf den Auftritt der Jungs. Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und hatten nach dem Wechsel auch die vielversprechenderen Aktionen“, kommentierte da Costa im Anschluss.

„Kompliment an den Gegner. Die Ochtruper sind so aufgetreten, wie wir uns das vorgenommen hatten. Sie haben nicht nur Fußball gearbeitet, sondern auch gespielt“, zeigte sich Wiethölter angetan von der Vorstellung des FSV.

Am Sonntag geht es für die FSV-ler bei GW Amisia Rheine um Punkte (/Anstoß: 15 Uhr). „Das wird eine schwere Aufgabe, aber wenn wir die Leistung vom Altenrheine-Spiel wieder auf das Feld bekommen, bin ich guter Dinge“, so da Costa.

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