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Fußball: Westfalenliga

1. FC Gievenbeck verkleinert seinen Kader

Münster

In unsicheren Zeiten hat sich der 1. FC Gievenbeck schon mal etwas Stabilität verschafft. Der Kader der kommenden Saison hat bereits deutliche Konturen, ein großer Umbruch bleibt anders als im vergangenen Sommer diesmal aus.

Thomas Rellmann

Florian Reckels ist mit dem FCG schon relativ weit bei der Planung des künftigen Kaders. Foto: Wilfried Hiegemann

Es ist längst abgemacht, dass der Kader des 1. FC Gievenbeck in der neuen Saison etwas schmaler ausfällt als aktuell. 21, 22 Feldspieler sind vorgesehen. Bei 19 Zusagen bleibt da nicht mehr viel Raum. „Im ersten Jahr unter mir als neuem Trainer sollte jeder seine Chance bekommen“, sagt Coach Florian Reckels. „Auch deshalb haben wir im Sommer auf 26 aufgestockt. Wenn sich dann noch kurzfristige Optionen wie Julian Conze, Anton Mand oder Michael Fromme ergeben, sagt man natürlich nicht Nein.“

Inzwischen steht ein Großteil des Aufgebots für seine zweite Serie. Aber auch ein paar Abgänge sind sicher. Conze zieht es zurück in die USA, Paul Bergmann legt wegen einer chronischen Patellasehnenentzündung eine Pause ein, Allan Seferovic geht in die Zweit- oder Drittvertretung. Tristan Niemann hat sich ohnehin schon nach Berlin verabschiedet. Paul Schudzich wechselte zum benachbarten Landesligisten BSV Roxel.

Den großen Umbruch wie vor der aktuellen Spielzeit wird es jetzt aber nicht geben. „Wir wollen die, die schon da sind, weiterentwickeln und sehen da großes Potenzial“, so Reckels. Einige Fragezeichen sind noch vorhanden, etwa die Zukunft von Manuel Beyer, der dem Verein treu bleibt, aufgrund eines Berufswechsels aber den leistbaren Aufwand noch nicht definieren kann. Auch mit Fromme sind die Gespräche erst angelaufen.

Florian Reckels

Bereits im Januar hatten langjährige Führungsspieler wie Nils Heubrock, Nico Eschhaus, Christian Keil oder Daniel Geisler zugesagt. Auch die erst im Laufe der Spielzeit geholten Philip Röhe, Henning Dirks und viele andere bleiben beim FCG.

Ob in den nächsten Wochen der Meisterschaftsbetrieb noch mal aufgenommen wird, weiß natürlich auch im Sportpark niemand. Von tabellarischen Zielen hat sich der Westfalenligist aber ohnehin freigemacht. „Wir haben andere Sorgen, als über einen möglichen Aufstieg oder so was nachzudenken“, sagt Reckels. „Wichtig ist mir, dass wir unsere Jungs bald wieder in den Trainingsbetrieb bekommen. Alles weitere wird sich zeigen müssen.“

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