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Fußball: Bezirksliga

Aasee startet furios, Nullacht erlebt Standard-Debakel, Wolbeck hält lange mit

Münster

BW Aasee überzeugt zu Saisonbeginn in Ibbenbüren, der SC Münster 08 kassiert in Emsdetten fünf Gegentore. Und der VfL Wolbeck zieht aus einer Niederlage „ganz viel Positives“.

Von André Fischer

Happy: André Kuhlmann gewann mit BW Aasee in Ibbenbüren. Foto: Wilfried Hiegemann

„Kein Grund zur Sorge.“ Julian Wiedenhöft war nach den 90 Minuten Herr der Lage und wollte das 1:5 bei Emsdetten 05 nicht überbewerten. „Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, so der Coach des SC Münster 08.

Bis zur 80. Minute gab es bis auf das 1:0 von Gunnar Weber nach zehn Minuten keine Chance aus dem Spiel heraus. Die Emsdettener Treffer durch Leon Veltrup (45.), Marvin Leifeld (51.) und Frederic Böhmer (66.) resultierten allesamt aus Standards. Leifelds zweites Tor war zudem stark abseitsverdächtig (87.), Veltrups Nachschlag (90.) nicht mehr der Rede wert. „Wenn wir durch Weber in der 80 das 2:3 machen, bekommen wir vielleicht noch mal die zweite Luft“, war sich Wiedenhöft sicher. Der Personalnot geschuldet kamen die A-Junioren Leonhard Pohlmeyer und Felix Anton Groetzner für die letzten 15 Minuten.

Ole Goldbeck ebnet Aasee den Weg

Das erste „Zu Null“ unter der Regie von Trainer André Kuhlmann schaffte BW Aasee mit dem 2:0 bei Arminia Ibbenbüren. „Hoch verdient. Wir hätten schon in der ersten Hälfte den Sack zumachen müssen“, zeigte sich der Übungsleiter einverstanden mit der Leistung seines letzten Aufgebots. Ole Goldbeck (13.) und Abdelsalam Noureldin (34.) sorgten schon in den ersten 45 Minuten für klare Verhältnisse. Kevin Schmitz und Maximilian León Picht verpassten die endgültige Entscheidung anschließend. Nach dem Wechsel verwaltete der Gast die Führung, ohne dass es gefährlich wurde. Und wenn doch, war Tormann Eike Remmert zur Stelle.

Aufstiegsfavorit tut sich gegen Wolbeck schwer

Für den VfL Wolbeck gab es zum Start in die neue Serie keine Punkte. 0:1 hieß es nach 90 Minuten in Freckenhorst. „Wir waren mit einem Aufstiegsfavoriten auf Augenhöhe, daraus können die Jungs ganz viel Positives ziehen“, war Trainer Kolja Zeugner alles andere als unzufrieden. Bernd Kieskemper entschied die Partie mit seinem Treffer unmittelbar vor dem Gang in die Kabine (45.). Aber auch der Gast hatte seine Chancen durch Niklas Mersmann und Tilo Gadau – musste aber in die Niederlage einwilligen.

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