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Reiten: Agravis-Cup

„Wir sind bereit“: Comeback nach drei Jahren steht an – mit einer Neuheit

Münster

Die allerletzten Feinheiten werden wohl erst am Mittwochmorgen fertiggestellt sein, doch Parcours und Viereck stehen. Der Reiterverband Münster, der den fünftägigen Agravis-Cup in der Halle Münsterland ausrichtet, ist bereit für das Comeback.

Wie vor drei Jahren vertritt Ingrid Klimke am Mittwoch die Equipe des Reiterverbands im Wett Foto: Jürgen Peperhowe

Die allerletzten Feinheiten werden wohl erst am Mittwochmorgen fertiggestellt sein, doch Parcours und Viereck stehen. „Wir sind bereit“, sagt Oliver Schulze Brüning, der nach drei Jahren die Pforten zum Agravis-Cup wieder öffnen darf. „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, so der Vorsitzende des Reiterverbands Münster, der das fünftägige Turnier in der Halle Münsterland ausrichtet. „In der letzten Vorbereitung ist alles gut verlaufen, eine Großbaustelle hatten wir nicht“, sagt Schulze Brüning.

Seit 2020 lang ruhte das Reitsport-Geschehen am Albersloher Weg – bittere Zeiten, die nun aber abgehakt sind. Zwar mussten einige Dinge neu angeschoben werden, sich in der Vorbereitung wieder einschleifen. Der Neuauflage in bewährt attraktiver Manier aber steht nichts mehr im Wege. Der Große Preis und das Championat, der Grand Prix mit anschließendem Special oder der Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster – das Programm bietet reichlich Höhepunkte, hat dazu mit dem Finale der Dressurserie „Derby Stars von Morgen“ eine Neuheit im Angebot.

Westfalentag eröffnet das Turnier

Fast schon traditionell eröffnet der Westfalentag am Mittwoch das Turnier. Einst fanden die Wettkämpfe um die Westfälischen Mannschaftsmeisterschaften mit Dressur und Springen nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in trister Atmosphäre in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Das hat sich seit 2012 geändert – mit dem Umzug nach Münster. „Es war eine gute Entscheidung, den Westfalentag hierher zu holen“, hat Schulze Brüning als Turnierchef und Vorsitzender des Reiterverbands Münster schon häufig betont.

In diesem Jahr haben für die Konkurrenzen je 15 Mannschaften gemeldet, die fünf besten Teams der Qualifikationen (Klasse M**) reiten in Parcours und Viereck um den Westfalentitel. 2020 gewann im Springen die Equipe aus Borken vor Münster, das diesmal auf Ingrid Klimke, Andrea Hoppe, Marie Schulze Topphoff und Laurenz Buhl im Parcours setzt. In der Dressur war Coesfeld vorn, Münster hatte das Finale verpasst. Melanie Geßmann, Jonas Wittenbrink und Frank Feldmann wollen es diesmal besser machen.

Hochkaräter werden erwartet

Tag eins endet mit einem besonders für Züchter hochinteressanten Programmpunkt – der Hengstgala. Zum zwölften Mal steigt das Stelldichein der Top-Vererber, erneut haben sich dafür renommierte Stationen mit ihren Hochkarätern angekündigt. „Die Qualität ist wieder sehr hoch“, verspricht Jörg Ohmen, der als Mitglied des Arbeits- und Turnierausschusses vom Reiterverband für die Organisation der Show verantwortlich ist. 40 Hengste von 21 Stationen werden präsentiert, die Ränge in der Halle Münsterland werden garantiert wieder voll besetzt sein.

Überhaupt war die Resonanz nach zwei coronabedingt abgesagten Auflagen wieder groß. „Die Kartennachfrage war hoch, der Vorverkauf hat noch einmal richtig angezogen“, sagt Schulze Brüning. Tickets für den Kür-Abend der Bauernolympiade sind ebenso heiß begehrt wie für den Samstagabend und den Sonntag. Die Vorfreude auf das Comeback ist nicht nur bei Schulze Brüning und Co. groß.

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