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Reiten: Agravis-Cup – Youngster-Tour

Fast ausgeschlafen zu fünf Nullrunden: Dowe hat mit Lajacuma viel vor

Münster

Ein Großteil des Tagesprogramms am Freitag gehört beim Agravis-Cup den jungen Pferden. Dabei setzte sich bei den Achtjährigen mit Lajacuma eine Stute prächtig in Szene – und Hendrik Dowe hatte noch weitere Asse im Ärmel.

Die Idee, mit Lajacuma in Münster die Youngster-Tour zu reiten, war für Hendrik Dowe keine schlechte. Foto: Jürgen Peperhowe

Zwei Monate Turnierpause waren für Hendrik Dowe genug. Schon vor seinem Start in der vergangenen Woche in Gahlen verspürte der 33-Jährige große Vorfreude auf neue Taten im Sattel. Und als es dort in dem Ortsteil von Schermbeck erfolgreich lief, wuchsen die positive Anspannung und die Motivation für den Agravis-Cup von Tag zu Tag. So sehr, dass es Dowe fast eine schlaflose Nacht bereitet hätte. „Ich habe mich so sehr auf Münster gefreut, dass ich kaum einschlafen konnte“, sagte Dowe.

Am Freitag war er aber offenbar hellwach in der Halle Münsterland. Sieg in der ersten Qualifikation der Youngster-Tour mit Lajacumba, eine weitere Nullrunde und damit Rang vier in der zweiten Abteilung der zweiten Quali. Dazu mit Diego in den gleichen Prüfungen Fünfter und Vierter der zweiten Abteilungen. Und zwischendurch mal eben mit Global Clockwise Platz vier im Eröffnungsspringen.

„Es hätte schlechter anfangen können“, sagte Dowe, der mit der achtjährigen Stute seit drei Jahren arbeitet. Erfolgreich, wie nicht nur der Sieg in der Mittleren Tour zuletzt in Gahlen beweist. Für die kleine Halle in Münster aber wählte er bewusst die Youngster-Tour. „Sie ist ein bisschen guckig, manchmal voll Adrenalin und Saft. Daher haben wir uns so entschieden.“ Es war die richtige Wahl.

Mit Lajacumba hat Dowe große Pläne, hegt die Hoffnung auf eine lange gemeinsame Zukunft. Dank der Besitzer-Familie Rosendahl bekommt er die Zeit, die Stute behutsam aufzubauen, langfristig mit ihr zu arbeiten. „Ich hoffe, dass es das nächste Pferd für größere Aufgaben wird“, so Dowe.

Reinacher, Gordon, Bölle und Haßmann jubeln

Die zweite Qualifikation der achtjährigen Pferde entschied Greta Reinacher mit Cubi Cubells, der Ire Jonathan Gordon mit Karhari lag in der zweiten Abteilung vorn. Bei den Siebenjährigen siegte Ziroccocorte mit Patrick Bölle im Sattel, Platz zwei ging an einen Iren – an Mark Finnerty mit E.J. In der zweiten Qualifikation führte kein Weg an Felix Haßmann mit Vithargos vorbei, ihm folgte der Grieche Pashalis Ballas mit Larley. Marie Schulze Topphoff (RV Roxel) reihte sich mit A Coruna als Siebte und Achte vorne ein.

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