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Handball: Landesliga

Berg- und Talfahrt für Eintracht – wichtiger Sieg für Sparta-Frauen

Münster

Die Frauen von Sparta Münster erledigen ihre Spiele weiter der Reihe nach – und seit diesem Wochenende auch wieder erfolgreich. Gegen den TB Burgsteinfurt gelang ein 35:24. Weniger happy waren die Männer von Eintracht Hiltrup nach dem aufreibenden 22:28 gegen SW Havixbeck.

Von Thomas Rellmann

Christoph Foto: Klaus Schulte

Einen wilden Spielverlauf ohne glückliches Ende erlebte Eintracht Hiltrup beim 22:28 (6:12) gegen SW Havixbeck. Der Männer-Landesligist lag nach 14 Minuten mit 1:9 hinten, kämpfte sich bis zur Pause halbwegs heran, schöpfte beim 12:14 (38.) neue Hoffnung und musste den Gast doch wieder ziehen lassen. „Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen“, sagte Trainer Marcel Graefer. „Wir haben ganz schlecht begonnen, im Angriff hat uns komplett das Zutrauen gefehlt.“ Allerdings leistete sich auch der Gegner einfach Fehler, sodass die Hiltruper irgendwie im Rennen blieben. „Nach der Pause war Havixbeck auch ein bisschen schockiert über unsere Leistungsexplosion“, so Graefer. Doch dann vergab die Eintracht drei Siebenmeter, musste in der Schlussphase Risiko gehen und verlor doch einigermaßen deutlich. Der Blick in der Tabelle geht nun weiter nach unten. „Wobei sei uns nur am Rande interessiert“, so der Coach.

Horrey und Kattmann treffsicher

Einen echten Bigpoint feierten die Frauen von Sparta Münster mit dem 35:24 (20:15) über den TB Burgsteinfurt schob sich der Gastgeberinnen auf Platz sechs vor, hat aber mit dem TuS Recke zusammen weiter die meisten Partien absolviert, teils fünf mehr als die Konkurrenz. Doch wenn Sparta vorlegt, kann diese ohnehin machen, was sie will. Diesmal waren Saskia Horrey und Pia Kattmann mit je sieben Toren die Erfolgsgaranten. Die Anfangsphase verlief noch relativ ausgeglichen, doch nach und nach wurde der Vorsprung klar. Aus einem 7:5 (8.) wurde ein 11:7 (13.) und ein 15:9 (16.). 20 Treffer allein vor der Pause waren ein sehr guter Wert. Im zweiten Durchgang gerieten die Münsteranerinnen nicht mehr in Gefahr und lagen sogar zweistellig vorn, mit 33:22 (54.).

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