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Reiten: Turnier der Sieger

Bettendorf geht in Münster die Titelverteidigung an

Münster

Knapp drei Wochen vor dem Turnier der Sieger, das erstmals seit 2019 wieder ausgetragen wird, füllt sich das Starterfeld der Springreiter. Nun trudelten Zusagen aus dem Ausland bei Turnierchef Hendrik Snoek ein, der sich auf das Kommen von zwei ehemaligen Siegerinnen freuen darf.

Charlotte Bettendorf kommt nach Münster. Foto: Jürgen Peperhowe

Die endgültige Besetzung für das Turnier der Sieger (25. bis 28. August) nimmt immer mehr Konturen an. Nachdem schon die angekündigten Namen der deutschen Reiter um Europameister André Thieme, die WM-Starter Marcus Ehning und Jana Wargers oder CHIO-Sieger Gerrit Nieberg eine hohe Qualität im Parcours versprachen, werden Gäste aus dem Ausland diese noch einmal erhöhen. „Wir haben ein buntes, sehr interessantes und sportlich sehr gutes Starterfeld“, sagt Turnierchef Hendrik Snoek nach dem Erhalt weiterer Nennungen.

Ihr Kommen haben auch zwei Reiterinnen zugesagt, die vor dem Schloss bereits gewonnen und ein Stück Turniergeschichte geschrieben haben. So wird Charlotte Bettendorf (Luxemburg) ihre Pferde in Münster satteln – und damit versuchen, ihr erfolgreiches Wochenende aus dem Jahr 2019 zu wiederholen. Bei der bis heute letzten Auflage gewann die 33-Jährige drei Prüfungen, darunter den Großen Preis mit ihrer Stute Raia d‘Helby.

Dreifachsiegerinnen erneut dabei

Hinter Bettendorf folgten damals mit der Schwedin Angelica Augustsson Zanotelli, die bereits 2013 das wichtigste Springen gewonnen hatte, und der noch amtierenden Weltmeisterin Simone Blum zwei weitere Reiterinnen, die mit dem weiblichen Dreifach-Sieg bei der 64. Auflage für ein Novum sorgten. Beide sind erneut dabei.

Neben den Besucherinnen aus Luxemburg und Schweden – Douglas Lindelöw ist ein weiterer Tre-Kronor-Gast – verleihen der ehemalige Weltranglistenerste Pius Schwizer, Alain Jufer (beide Schweiz), Michael Cristofoletti (Italien), Eoin McMahon (Irland), Lars Bak Andersen (Dänemark) oder Paris Sellon (USA) dem Turnier der Sieger internationales Flair.

Die Konkurrenz ist groß, die Frage, wer sich bei der 65. Auflage als Gewinner des Großen Preises in die so namhaft bestückte Erfolgsliste eintragen darf, schwer zu beantworten. Kandidaten gibt es viele.

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