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Fußball: Landesliga

Mission Klassenerhalt: Roxels neuer Coach Weitz startet „ohne Vorbehalte“

Münster

Nach dem Trainerwechsel ist der BSV Roxel wieder ins Training eingestiegen. Marco Weitz hat klare Vorstellungen, wie er die Kleeblätter in der Landesliga halten will, denkt aber auch schon über das Saisonende hinaus.

Von Thomas Rellmann

Marco Weitz war zuletzt beim VfL Ramsdorf. Foto: Horst Andresen

Seine Arbeit beim BSV Roxel hat Marco Weitz am vergangenen Freitag aufgenommen. Der neue Trainer des ins Schlingern geratenen Landesligisten hat eine harte Aufgabe vor sich. Der Kader ist qualitativ fürs vordere Drittel ausgelegt, rangiert nach vielen Rückschlägen und Enttäuschungen aber auf dem ersten Abstiegsplatz. „Wenn wir den Klassenerhalt nicht schaffen, wäre das sehr schwierig“, so der Nachfolger des im Dezember freiwillig zurückgetretenen Oliver Logermann.

Einzelgespräche mit jedem einzelnen Akteur hat Weitz schon hinter sich. „Ich habe den Jungs auf den Zahn gefühlt. Innerhalb der Truppe gab es null Streitigkeiten. Aber offenbar war es nicht möglich, die Qualitäten auf den Platz zu bringen.“

„Ausreden gibt's nicht mehr“

Der Plan des 42-Jährigen lautet nun: einen neuen Impuls setzen, neue Dinge einbringen, Lockerheit einbringen, Mut zusprechen. „Ausreden gibt’s nicht mehr. Ein Coach wurde verschlissen, das ist immer schade. Wir sind ja alle Kollegen. Aber ich will auch nichts bewerten, was vorher war. Mein Gefühl ist, dass alle mit anpacken wollen.“

Die Vorbereitung hat nun ein prall gefüllter Kader mit 26 Mann aufgenommen, auch einige Akteure der Reserve sind dabei. „Das macht es spannend, sie bekommen eine Chance. Ich gehe ohne Vorbehalte ran.“ Ein weiterer Zu- und Abgang ist denkbar. So will sich Richard Joaquim eventuell noch verändern.

Planungen für die Folgesaison laufen schon

Parallel zum Ligabetrieb wird Weitz auch die Planung für die neue Saison vorantreiben. „Ich nehme kein Blatt vor den Mund. Roxel hat lange zwischen Westfalen- und Landesliga gependelt, dort sieht sich der Verein auch wieder in ein paar Jahren. Auch wenn der Aufstieg nie zwingend erfolgen muss. Erst mal geht es nur drum drinzubleiben.“ Für 2023/24 würde der gebürtige Havixbecker dann gern seine eigenen Ideen einbringen. „Wir werden sicher keinen verscheuchen wollen, aber ein paar Ideen gibt es, und wir müssen den Kader etwas verjüngen.“

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