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Volleyball: 3. Liga Frauen

BW Aasee bestätigt Aufwärtstrend gegen Bonn

Münster

Der Abstiegskampf ist noch lange nicht beendet, doch BW Aasee hat einmal mehr ein Ausrufezeichen im Keller gesetzt. Gegen den Tabellenzweiten SSF Fortuna Bonn gewannen die Münsteranerinnen mit 3:1 und zeigten eine bemerkenswerte Leistung.

Thomas Rellmann

Der BWA-Dreierblock mit (v.l.) Adriana Spinelli, Marie Walker und Kathrin Pasel stemmt sich gegen den Bonner Angriff mit Maike Bertram, Carola Schaefermeyer und Maret Faller (v.l.). Foto: fotoideen.com

Einmal mehr belegte BW Aasee, dass der Drittligist in der Lage ist, fast jeden Gegner zu schlagen. Das bekam der Tabellenzweite SSF Fortuna Bonn am Samstagabend zu spüren. 3:1 (23:25, 25:18, 25:23, 25:23) gewann der Gastgeber und bestätigte die jüngste gute Entwicklung. „In Aligse war letzte Woche schon mehr als ein Punkt drin, das war die konsequente Fortsetzung“, jubilierte Trainer Kai Annacker. Sein Team war vor allem in der Annahme mit Kathrin Pasel, Kerstin Theis und Johanna Pennekamp stark, leistete sich nur wenige Aufschlagfehler und brachte am Netz viele Angriffe mit direkten Punkten zu Ende. Zuspielerin Luisa Lüpken führte clever Regie und wurde hinterher als beste Akteurin ausgezeichnet.

„Auf allen Positionen war das ein guter Auftritt“, sagte Annacker. „Ich bleibe dabei, dass in unserer Liga beinahe alle gegen alle gewinnen können, wenn man vielleicht Sorpesee mal außen vor lässt.“ Auch als der erste Durchgang ohne Glück zu Ende ging, blieb das Nervenkostüm unangetastet. „Wir waren auf Augenhöhe, da ist ein 23:25 nach 23:23 kein Genickbruch“, befand der Coach. „Jeder hat gespürt, dass wir da sind. Die Mannschaft fängt langsam an, an sich zu glauben.“ Ins Trudeln geriet BWA nur im vierten Satz einmal kurz. Da stand es schon 22:17 für Bonn, ehe das Heimteam dank zweier guter Service-Serien das Ruder noch herumriss. Nach 109 spannenden Minuten hatte Aasee alle drei Punkte im Sack – und hat sich unten erst mal Luft verschafft.

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