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Fußball: Landesliga

Albachten verzweifelt an Gemens Keeper und spielt erneut remis

Münster

Für den Klassenerhalt benötigt Concordia Albachten auf Dauer eine bessere Ausbeute. Der Aufsteiger spielte gegen Westfalia Gemen zum vierten Mal am Stück unentschieden. Beim 2:2 war in der Schlussphase mehr drin.

Von Verena Hagedorn

Lars Zymner schirmt den Ball vor dem Gemener Frederik Vorholt (l.) ab. Foto: Wilfried Hiegemann

Dass Concordia Albachten mittlerweile in der Landesliga angekommen ist, bestätigen Spieler und Trainer. Dort zu bleiben, ist das angestrebte Ziel der ambitionierten Elf – und dafür braucht es Punkte. Diese nur über Unentschieden zu holen, könnte am Ende knapp werden. Gegen Westfalia Gemen reichte es nach 90 intensiven und schließlich unglücklichen Minuten nur zu einem 2:2 (1:1), dem vierten Remis in Folge.

Die Gastgeber starteten offensiv, wollten sich mit aller Macht für die guten Leistungen der vergangenen Wochen belohnen. Doch der Schuss ging zunächst nach hinten los. Gemen, als Tabellenfünfter natürlich Favorit, überzeugte spielerisch und war mit ordentlich Tempo unterwegs. Das 1:0 durch den stärksten Akteur, Jelke Elferink, in der achten Minute war wie ein Schlag ins Gesicht, zumal Keeper Thorben Hövelmann zuvor einen Freistoß von Ricardo Ribeiro aus der linken oberen Torecke gefischt hatte.

Nach der schwachen Anfangsviertelstunde fand Albachten besser rein und machte durch Lasse Saerbeck den Ausgleich (18.), der bis zur Pause Bestand hatte. Gemen überzeugte zwar spielerisch, Concordias Defensive konnte, wenn auch mit vielen Nickeligkeiten und auf Kosten von vier Gelben Karten, das Spiel immer wieder zerstören.

Hänsel: „Wir glauben an uns“

Nach dem Seitenwechsel machte Nils Gettler das 2:1 für den Gast (55.), doch Albachten konterte und egalisierte durch Niklas Frede nur drei Minuten später. Gemen baute nun etwas ab, und die Gastgeber bestimmten von nun an die Partie. Nach einer Stunde wechselte Trainer Sebastian Hänsel drei frische Kräfte ein, die die Partie neu belebten und Möglichkeiten kreierten.

Die Doppelchance von Silas Nübel und Nemanja Kovacevic (68.) blieb allerdings genauso ungenutzt wie die Riesenmöglichkeit von Thomas Kroker (74.). Sie alle kamen nicht an Westfalia-Keeper Sven Schneider vorbei, der keinen weiteren Gegentreffer zuließ und unüberwindbar schien.

Coach Sebastian Hänsel konnte sich mit der Punkteteilung nicht anfreunden. „Wir haben das über 90 Minuten insgesamt gut gemacht. Es ist in den letzten Wochen bereits sichtbar geworden, was wir können. Über ein glückliches Remis hätte ich mich gefreut, aber es war mehr drin. Wir spielen Fußball, der Spaß macht, und leben das. Wir glauben an uns und wollen als funktionierendes Team erfolgreich sein“, sagte er.

Concordia: Hövelmann – Leinkenjost (60. Gröger), L. Saerbeck, Bürschgens, Kievit – Wolf, Ribeiro, Frede – Gövert (73. Kroker), Zymner (60. Kovacevic), Menze (60. Nübel)

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