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Rad: 125 Jahre RSV Münster

Das zweite Leben des Gerd Scheidt

Münster

Gerd Scheidt hat dem RSV Münster viel von seiner Freizeit gewidmet. Beim Blick in den Rückspiegel fallen dem früheren Vorsitzenden des Jubiläumsvereins allerhand Anekdoten ein. Sportlich ist vor allem das Jahr 1990 ein besonderes.

André Fischer

Bundesliga: Die glorreichen Sieben des Fünferteams mit (hinten von links) Harald Ewels, Georg Duda, Ralf Kirchhoff, Dirk Wille sowie (vorne von links) Olaf Wille, Gerd Scheidt und Peter Kirchhoff. Scheidt sitzt heute noch liebend gerne auf der Leeze (kleines Bild).

Der Herzinfarkt wird zum Weckruf. Als Gerd Scheidt am 3. Juli 2005 zusammenbricht, rücken sein Geburtstag und die geplante Feierlichkeit in den Hintergrund. Jetzt ist schnelles Handeln gefordert. Krankenhaus, Reha, Folgeoperation 2006 – der heute 69-Jährige schafft es. Und feiert seinen Ehrentag seither jedes Jahr im Sommer wie ein neues Leben. „Ich habe mir damals zu viel aufgehalst, glaubte, auf jeder Hochzeit tanzen zu müssen“, sagt er beim Blick in den Rückspiegel. Scheidt, von 1993 bis 2006 Vorsitzender des RSV Münster, ist zu jener Zeit ein Tausendsassa. Aktiver Radballer, Trainer – nebenbei Oberhaupt der Schützenbruderschaft St. Vinzenz-Dorbaum und Vize-Präsident der Karnevalsgesellschaft Tur­muhlen im heimischen Handorf. Das alles kostet Zeit, Kraft, unglaublich viel Energie. Gut, dass sein Herz durch den Sport trainiert ist – es stemmt sich erfolgreich gegen die Attacke.

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