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Rudern: Weltmeisterschaft

Delegation des RV Münster greift in Varese nach Medaillen

Münster

Finale: Tjorven Schneider und der deutsche U-19-Achter belegten bei der Weltmeisterschaft in Varese im Hoffnungslauf hinter Neuseeland Rang zwei und sind am Sonntag dabei. Gleiches gelang Emanuel Wieczorek im Junioren-Vierer mit Steuermann.

-afi-

Im Finale: Der Junioren-Vierer mit Emanuel Wieczorek, Christian Aethner, Lars Veckenstedt und Yannik Stadler

Gewitterwarnung im italienischen Varese. Am Donnerstag und Freitag wurden die Rennen im Rahmen der U-19 und U-23-Weltmeisterschaft schnellstmöglich durchgezogen, das Mittagstraining gestrichen. „Bislang sind wir verschont geblieben“, sagt Thorsten Kortmann, Bootsklassentrainer des deutschen Ruder-Verbands. Nicht mal geregnet hat es – so viel also zu den Wettervorhersagen.

Die Zeit haben die Aktiven des RV Münster sinnvoll genutzt. Tjorven Schneider und der deutsche U-19-Achter belegten im Hoffnungslauf hinter Neuseeland Rang zwei und schafften den Sprung ins Finale am Sonntag. Gleiches gelang Emanuel Wieczorek im Junioren-Vierer mit Steuermann. Hier war es ein äußerst knappes Rennen zwischen Südafrika, Italien, Ungarn, Deutschland und den USA. Am Ende hatten die Amerikaner das Nachsehen. Sara Grauer war im gesteuerten Riemen-Vierer bereits für den Wettkampf der besten sechs Teams am Abschlusstag qualifiziert. Um das Ticket dorthin kämpfen am Samstag Vinzent Kuhn und Kieran Holthues im U-19-Halbfinale (Zweier ohne). An der Strecke wollen Kortmann und Co. kurz vor 10 Uhr ordentlich Stimmung machen. Nicht unmöglich, dass Münster im finalen Akt um vier Medaillen rudert.

Vorlegen könnten Sönke Kruse und das Flaggschiff des deutschen Ruder-Verbands – der U-23-Achter. Kruse sitzt mit Paul Scholz, Paul-Eric Klapperich, David Keefer, Klas-Ole Lass, Jannik Metzger, Noah Anger, Ben Gebauer und Steuermann Florian Koch in einem Boot – sie alle möchten ihren Traum von Gold bei einer Weltmeisterschaft mit Leben füllen. „Das wird verdammt spannend“, glaubt Kortmann. Er weiß: Alles ist möglich.

Floyd Benedikter, der lange für den RVM ruderte und inzwischen an der Princeton-University studiert, nutzte seine doppelte Staatsbürgerschaft und hüpfte in den amerikanischen Zweier ohne. Im B-Finale schaffte er es am Freitag mit seinem Partner auf den dritten Platz, der im Gesamtklassement den neunten Rang bedeutete.

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