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Rudern: Bundesliga

Doppelte Kraft voraus für Münster-Achter in Kassel

Münster

Der Münster-Achter ist zweifellos das gejagte Boot, wenn am Samstag in Kassel die Ruder-Bundesliga wieder anläuft. Kein Wunder nach einer Saison ohne Niederlage. Aber erstmal hat auch das Frauen-Team seinen Heimathafen in Münster – die Zusammenarbeit mit Minden aber bleibt.

Von Ansgar Griebel

So endete die vergangene Saison: Die Crew des Münster-Achters feierte den Titel nach einer Serie ohne eine einzige Niederlage. Foto: Alexander Pischke

Acht Ruderer, ein Steuermann – und ein wenig Nervosität: Der Münster-Achter geht als Titelverteidiger durchaus selbstbewusst in die neue Meisterschaftsserie der Ruder-Bundesliga, spürt den Druck des Vorjahreserfolges aber dennoch auf den breiten Schultern.

„Das wird superhart“, sagt Teamsprecher Christoph Koebe vor dem ersten Zeitlauf am Samstagmorgen auf der Fulda in Kassel voraus. Die Konkurrenz wolle dem dominanten Großboot aus Münster nun die erste Niederlage seit mehr als einem Jahr verpassen. „Besonders die Osnabrücker sind heiß“, hat Koebe in Erfahrung gebracht, sieht aber auch die schnellen Boote aus Minden, Berlin und Hamburg im Angriffsmodus.

Fitnessstand macht zuversichtlich

Doch der Titelverteidiger stellt sich der Herausforderung, ist auf einem Fitnessstand „mindestens so gut wie im Vorjahr“ und mit Lena Brüggemann an den Steuerseilen bestens orientiert. „Was uns fehlt, sind die Trainingsbelastungen im Achter“, so Koebe. In Zweierformationen wurden zahllose Kilometer abgerissen, „das ist gut für die Technik, aber das Zusammenspiel der ganzen Truppe hätte sicher noch ein paar Einheiten vertragen können.“ Fehlen wird aus der Erfolgsbesatzung des Vorjahres Kraftpaket Max Wagner, für ihn stößt Namensvetter Max Kern zum Team. Der Nachwuchsmann sollte eigentlich im U-23-Bereich durchstarten, nimmt aber nach Corona-Zwangspausen zunächst im Achter einen neuen Anlauf.

Standort der Damen noch offen

Das Frauen-Team ist gleichermaßen ein meisterschaftserfahrenes Boot, in seiner neuen Besetzung, mit neuem Trainerstab und erstmals mit Heimathafen in Münster aber auch ein RBL-Neuling. Entsprechend schwer fällt es der gemischten Crew aus Münster und Minden, den eigenen Standort im Feld der Mitbewerberinnen vorherzusagen. „Wir haben den ganzen Winter über im Team hart gearbeitet. Am ersten Renntag in Kassel wird sich zeigen, inwieweit sich das ausgezahlt hat und woran wir noch arbeiten müssen“, so Team-Kapitänin Celina Waldschmidt. Das „Team Red“, das in Kassel mit Charlotte Damerau, Nele Deittert, Elena Erdtmann, Luisa Eichler, Linda Krafft, Nele Kruse, Mirja Meise, Mariam Sommer, Clara Vorwerk, Celina Waldschmidt, Sonja Köbrich und Mia Wiesenack an den Start geht, baut vor allem auf den gesunden Teamgeist und geht mit viel Vorfreude in die Premiere.

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