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Fußball: Equality Cup

Fortuna Köln schnappt sich den neuen Pott, Aasee bleibt ohne Tor

Münster

Knapp 24 Stunden vor dem Showdown bei der Frauen-EM in England gab‘s beim Equality Cup von BW Aasee bereits einen. Fortuna Köln setzte sich durch, der Ausrichter erkannte noch einige Baustellen.

Von Jonas Austermann

Die Spielführerinnen der teilnehmenden Mannschaften (v. l.) Johanna Mersmann (GW Nottuln), Lea Heitkamp (BW Aasee), Hanna de Haan (Fortuna Köln), Verena Funke (Wacker Mecklenbeck) und Marie Gosewinkel (TSG Burg Gretesch). Foto: Peter Leßmann

Deutschland oder England? So lautete die zentrale Frage im Frauenfußball an diesem Wochenende. „Fortuna Köln“ hieß die Antwort, die der 6. Equality-Cup bei BW Aasee lieferte. Am Samstag – also einen Tag vor dem EM-Showdown im Londoner Wembley-Stadion – sah Kolja Steinrötter, Trainer von Ausrichter Aasee, ein Turnier auf „hohem Niveau“.

Seine Mannschaft, die jüngst in die Landesliga aufgestiegen ist, bekam dabei deutlich die Grenzen aufgezeigt. In den vier Partien gegen die Regionalligisten Fortuna Köln und TSG Burg Gretesch sowie Westfalenligist Wacker Mecklenbeck und GW Nottuln (ebenfalls Landesliga) schoss BWA kein Tor und kassierte deren 14. „Bei uns war klar und deutlich zu sehen, dass wir am wenigsten weit sind“, meinte Steinrötter. „Ich hatte gehofft, dass wir etwas besser drin sind, aber wir waren taktisch und strukturell viel zu schwach.“

Ein Stadtduell: Wackers Lina Heitzig (l.) und Emma Reisig von BW Aasee im Zweikampf. Foto: Peter Leßmann

Verwunderlich ist das kaum: Aasee musste nach Ende der Bezirksliga-Saison durch eine kräftezehrende Aufstiegsrunde und hielt erst eineinhalb Woche vor Ende der Wechselfrist das Landesliga-Ticket in den Händen. „Wir hatten viel zu wenig Pause – und eine vernünftige Personalplanung war kaum möglich“, sagt der BWA-Coach. „Die Defizite, die wir gezeigt haben, gehen vor allem auf meine Kappe. Die Mädels haben das mit Fassung getragen.“

Spannung hält bis zum letzten Spiel

Spannung war an der Bonhoefferstraße derweil bis zum letzten Spiel über 30 Minuten gegeben. Erst im letzten Kräftemessen machte Fortuna Köln alles klar und nahm den neu designten Pokal von Künstlerin Isabel Schober nach einem glatten 3:0-Erfolg gegen Nottuln mit nach Hause.

Die Lokalmatadorinnen aus Mecklenbeck liefen auf Platz zwei ein, hatten der Fortuna im direkten Duell ein torloses Remis abgerungen. Dritter wurde Nottuln vor dem schwachen Regionalligisten Burg Gretesch.

Die Ergebnisse des 6. Equality Cup

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