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Fußball: Westfalenliga

Farbkontrast und Vorwürfe aus Hordel vor Gievenbecker Aufstiegsspiel

Münster

Auf der einen Seite rüsten sich die beiden Konkurrenten um den Oberliga-Aufstieg für das große Finale. Der 1. FC Gievenbeck möchte seine Anhänger am Donnerstag in rot sehen, Gast TuS Hordel in grün und weiß. Aber es gibt auch einen Konflikt um Untergrund und Anstoßzeit.

Von Thomas Austermann

Henning Dirks (l.) und der FCG freuen sich auf das Aufstiegsspiel. Foto: Johannes Oetz

Rot gegen Grün-Weiß, diesen Farbkontrast soll es am Donnerstag (18.45 Uhr) in Gievenbeck geben. Während der FCG seine Fans und Mitglieder auffordert, rote Club-Shirts aus dem Schrank zu kramen und anzuziehen beim Aufstiegsspiel zur Fußball-Oberliga gegen den TuS Hordel, wollen die Bochumer ihre Unterstützer in den traditionellen Vereinsfarben sehen.

Beide Teams ließen sich in den letzten Ligaspielen nicht in die Karten schauen. Die Münsteraner verzichteten auf etablierte Kräfte beim 1:1 gegen den TuS Hiltrup, Hordel baute auf sechs U-21-Akteure in der Startelf. Das Führungspersonal freilich war am Ball – die beiden Spielertrainer Patrick Polk (29) und Pascal Beilfuß (30) nämlich, die im September letzten Jahres übernahmen, nachdem der Saisonstart unter Ex-Profi Frank Benatelli (59) missglückte. Mit 4:3 gewann der Gastgeber seine letzte Liga-Aufgabe gegen den FC Iserlohn.

Verwunderung bei Grädler

Mit Verwunderung vernahmen die FCG-Verantwortlichen die Vorwürfe von Hordels Sportlichem Leiter Jörg Versen, der Medien gegenüber nicht nur den Verband, sondern auch die Gievenbecker angriff ob der Anstoßzeit. Versen sprach von mangelnder Kompromissbereitschaft. FCG-Geschäftsführer Stefan Grädler sagte: „Die Kritik ist völlig unzutreffend. Unser Kunstrasen kann nach dem Brandschaden noch immer nicht ausreichend beleuchtet werden. Außerdem hätte sich an diesem Platz die Frage nach der ausreichenden Sicherheit gestellt – die können wir nicht gewährleisten. Wir haben ein tolles Stadion mit einer großen Kapazität und dem Rasenplatz für solche Spiele.“ Da die Partie zur Not per Verlängerung oder Elferschießen entschieden wird, muss sie zeitig beginnen.

Der FCG bietet den Kartenvorverkauf am Mittwoch bis 17 Uhr sowie am Donnerstag von 12 bis 16 Uhr auf der Geschäftsstelle an.

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