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Reiten: Agravis-Cup

Felix Haßmann gewinnt mit C‘est la Vie das Finale der Youngster-Tour

Münster

Mit nur acht Hundertsteln Vorsprung holte sich Felix Haßmann mit C‘est la Vie den Sieg im Finale der Youngster-Tour. Hendrik Dowe mit Lajacuma kam mit dicht ran, wähnte sich schneller und freute sich dann doch über den zweiten Platz. Schließlich zeigte seine Stute beim Agravis-Cup vier makellose Runden.

Von Marion Fenner 

Da geht es lang: Felix Haßmann fand mit C‘est la Vie im Finale der Youngster-Tour den schnellsten Weg. Foto: Jürgen Peperhowe

„Ich habe den Ritt von Henrik Griese gesehen und fand ihn superschnell. Da wusste, dass ich Gas geben muss“, sagte Felix Haßmann (RV Lienen) nach seinem Siegesritt im Stechen der Youngster-Tour. Mit der achtjährigen Schimmelstute C‘est la Vie benötigte er im fehlerfrei absolvierten Stechparcours 36,56 Sekunden. Henrik Griese (RFV Ravensberg) hatte zuvor mit einer Nullrunde in der Zeit von 38,10 Sekunden im Sattel von Carla gut vorgelegt. Eine extrem enge Wendung brachte Haßmann den entscheidenden Zeitvorsprung.

Erfahrenes Pferd

„Mein Pferd ist mit seinem acht Jahren bereits sehr erfahren. Ich wusste, dass ich es mit ihr riskieren kann“, erklärte Haßmann. Ganz zum Schluss musste er dann allerdings doch noch einmal kräftig zittern, denn Hendrik Dowe (ZRFV Heiden) auf Lajacuma drückte mächtig aufs Tempo: Bei 36,64 Sekunden stoppte die Uhr. „Ich war eigentlich sicher, dass es gereicht hat“, sagte der Zweitplatzierte. „Mir ist die entscheidende Wendung sogar etwas flüssiger als Felix gelungen.“ Wo Dowe die acht Hundertstel verloren hatte, vermochte er nicht zu sagen. „Felix ist ja immer schnell, auch wenn man sich wünscht, dass er mal etwas langsamer reiten könnte.“

Dowe war aber nicht betrübt über den zweiten Platz. Schließlich wurde seine achtjährige Lajacuma als bestes Pferd in der Youngster-Tour ausgezeichnet. Seit drei Jahren reitet er das Pferd mit der „Wahnsinnseinstellung“, über das er voll des Lobes ist. „Die Stute ist hier vier Nullrunden gegangen, mehr kann ich nicht verlangen.“

Vier Nullrunden

Haßmann hatte mit Vithargos ein zweites Pferd fürs Stechen qualifiziert. Damit zeigte er, dass er doch etwas langsamer reiten kann – wenn er denn will. Nach 38,58 Sekunden war er am Ziel und erreichte damit Platz fünf. „Das Pferd ist erst sieben, deshalb habe ich es etwas ruhiger angehen lassen.“

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