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Rudern: Sichtungsregatta auf der Olympiastrecke

Floyd Benedikter vom RV Münster siegt mit hauchdünnem Vorsprung

Münster

Ein Hauch von Olympia mächtiger Rückenwind: Bei der Sichtungsregatta für Deutschlands beste U-23-Ruderer und Ruderinnen in Oberschleißheim lag ordentlich Bewegung in der Luft. Die Athleten aus Münster wussten die Bedingungen unterschiedlich gut zu nutzen.

Ansgar Griebel

Floyd Benedikter sorgte mit dem Sieg in München für das Top-Resultat der RVM-Abordnung. Foto: Detlev Seyb

Ein bisschen Ehrfurcht rudert auf dieser Strecke immer mit: Im Münchener Vorort Oberschleißheim wurden 1972 olympische Medaillen vergeben, eine davon ging nach Münster – damals im Gepäck von Peter Funnekötter. Der Mann vom ARV Münster gewann mit dem westdeutschen Vierer Bronze. Später wechselte „Funne“ dann in Münster zum RV Münster – und ist heute noch eines der sport­lichen Vorbilder für die ambitionierte Talentschmiede am Dortmund-Ems-Kanal.

Sieben U-23-Recken und eine Ruderin waren am Wochenende auf der Olympia-Strecke in der bayrischen Landeshauptstadt unterwegs, um sich bei den Bundestrainern in Position zu bringen und damit die eigenen langfristigen Olympiahoffnungen weiter mit starken Leistungen zu untermauern.

Floyd Benedikter schafft den Sieg

Die optimale Renneinteilung präsentierte dabei ­Floyd Bendikter, der sich nach Vor- und Zwischenlauf mit Partner Tassilo von Müller (Essen) im A-Finale wiederfand und da nach eindrucksvoller Aufholjagd mit hauchdünnem Vorsprung Platz eins belegte. Clubkollege Sönke Kruse konnte in seinem Zweier mit Yannik Metzger (Marbach) zwar ebenfalls ein Finale ge­winnen – nach kurzfristigen Partner- und Seitenwechsel allerdings nur den C-Endlauf: Platz 13 in der Gesamtwertung, zwei Ränge vor dem reinen RVM-Zweier mit Ivan Maidachevskyi und Leon Bührke an Bord. John Heithoff tröstete sich nach unglücklichem Verlauf des Wettkampftages mit dem Sieg im D-Finale – Platz 19. Für die beiden U-23-Novizen Tobit Gerritsen und Maximilian Kern endete der Renntag auf Rang 24. Sie konnten ihr Potenzial noch nicht voll ausschöpfen.

Celina Waldschmied kam auf Platz zwei im C-Finale ins Ziel, ein Achtungserfolg nach einjähriger Pause.

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