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Fußball: Regionalliga West

Früher Preußen, jetzt Fortuna Köln – Schwadorf im Joker-Modus

Münster

Für Preußen Münster kam Jules Schwadorf in zwei Jahren seltener zum Einsatz, als ihm lieb war. Auch bei seinem neuen Club Fortuna Köln hatte er anfangs Verletzungspech. Doch jetzt ist er fit. Vor dem Wiedersehen am Sonntag spricht er über die Favoriten der Liga.

Jules Schwadorf Foto: imago/CP

Im Grunde hat sich gar nicht so viel geändert. Jules Schwadorf hat seine häufigen Verletzungssorgen ebenso wenig hinter sich gelassen wie seine fußballerische Klassen. Nach zwei Jahren bei Preußen Münster zog es den feinen Techniker im Sommer zurück in seine Heimatstadt zu Fortuna Köln.

Jules Schwadorf

Für die Adlerträger absolvierte er nur 41 von 78 möglichen Punktspielen oder gerade einmal 2192 von 7020 Minuten. Doch wenn er auf dem Rasen stand und im Mittelfeld die Fäden zog, dann hatte das Hand und Fuß. Am Samstag gibt’s ein Wiedersehen. Bei den Südstädtern quälte sich der 30-Jährige zunächst mit einer am vorletzten Spieltag der Vorsaison erlittenen Sehnenblessur herum, verpasste die ersten (sportliche extrem erfolglosen) Wochen. „Erst wurde nur ein Faserriss diagnostiziert, doch dann war die gleiche Stelle wie vorher schon mal betroffen“, erzählt der Rheinländer. Zuletzt kam er aber fünfmal am Stück als Joker zum Einsatz, viermal durfte Schwadorf einen Sieg mitfeiern. Auch am Sonntag rechnet er zunächst mit einem Bankplatz.

„Wir haben einen Lauf, abgesehen vom 1:4 gegen Düsseldorf“, sagt der Routinier, der seit einem Monat wieder voll mitmischt. Eine Aufstiegsprognose traut Schwadorf sich nicht zu. „Ob wir noch mal rankommen, liegt daran, ob wir wieder eine Serie starten. Münster spielt sicher eine große Rolle. Ich glaube, dass sich am Ende ein klarer Favorit ergibt.“ Wen auch immer er meint.

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