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Fußball: Oberliga

Für Gievenbeck wird’s nach Pleite im Kellerduell in Ennepetal langsam dunkler

Münster

Der 1. FC Gievenbeck schleppt sich durch die dunkle Jahreszeit und kommt der Abstiegszone immer näher. Das Kellerduell beim TuS Ennepetal verloren die Aufsteiger mit 0:2, dabei zeigten sie gerade in der Zweikampfführung Defizite.

Von Thomas Rellmann

Guglielmo Maddente und der 1. FC Gievenbeck unterlagen im Kellerduell dem TuS Ennepetal. Foto: Wilfried Hiegemann

Die Lage für den 1. FC Gievenbeck wird immer bedrohlicher. Auch wenn der TuS Ennepetal nach einem Trainerwechsel nicht mehr als klassischer Abstiegskandidat wahrgenommen wird, war die 0:2 (0:1)-Schlappe beim Tabellenletzten eine brutale Enttäuschung für den Neuling.

Das war auch Trainer Florian Reckels anzumerken, der zwar betonte, dass es möglich war zu punkten, die Niederlage aber dennoch als verdient einstufte. „Ein bisschen Pech war sicher im Spiel, ja. Doch unterm Strich waren wir zu ungefährlich und haben viele Zweikämpfe nicht richtig geführt.“ Symptome eines Negativtrends, den bei den Münsteranern niemand mehr leugnet. Nur ein Sieg und schmale sieben Punkte aus elf Partien haben sie ganz nah an die Abstiegszone geführt. „Es fehlt Selbstvertrauen, wir waren zu brav, zu leise. Der Kopf spielt definitiv eine Rolle“, klagte der Coach. Der FCG sehnt die Pause herbei.

Maddente im doppelten Pech

Den Rückstand durch Leon Enzmann (23.) kassierte der Aufsteiger nach einem Standard. „Viel zu leicht und sofort eine Hypothek“, sagte Reckels. Guglielmo Maddente traf zwar wenig später mit einem Schuss beide Pfosten (25.) und hatte wie Louis Martin (33.) noch eine weitere Chance (38.). Doch das waren die Szenen, in denen eben das Glück fehlte.

Nach der Pause, in der der unzufriedene Coach gleich drei Wechsel vornahm, investierten die Gievenbecker viel, spielten auch einige gute Gelegenheiten heraus, wurden aber nicht belohnt. Asmar Paenda scheiterte auch am Pfosten (55.), Martin an Keeper Marvin Weusthoff (66.). Mit dem 2:0 durch Nils Nettersheim (73.) nach einem Konter „war der Deckel drauf“, so Reckels.

FCG: Eschhaus – Röhe, Fraundörfer, Egbers (46. Geisler), Schulte – Maddente, Rüschenschmidt (77. Heubrock), Kurk (46. Meyering), Keil (46. Paenda) – Niehoff, Martin (73. Wiethölter)

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