1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Geist von Malente: LG Brillux bereitet sich vor

  8. >

Leichtathletik: Oster-Trainingslager

Geist von Malente: LG Brillux bereitet sich vor

Münster

Der Geist von Malente umwehte die Läufer und Läuferinnen der LG Brillux, dafür musste die Stabhochsprungriege auf die Berliner Luft verzichten. Dennoch waren alle mit den Oster-Trainingslagern bestens zufrieden und starten am Wochenende gut vorbereitet in die Saison.

Von Ansgar Griebel

Auch am Golfschläger mit perfekter Haltung: Die Stabhochsprungriege der LG Brillux mit Trainerin Silke Spiegelburg (v.l.), Linda Grabenmeier, Justus Wehner, Finnja Freisfeld und Niklas Workert Foto: LG Brillux

Die frische Ostseebrise kam von allen Seiten, vor allem aber blies den Langläufern der LG Brillux im Ostertrainingslager der Geist von Malente segenbringend um die Ohren. Mit Erfolg, wie Trainer Jörg Riethues, mitteilte: „Das war eine richtig gelungene Woche.“

Die 13 Athleten und Athletinnen aus Münster machten sich an diesem sporthistorischen Ort fit für die bevorstehende Freiluftsaison. Drei davon wollen bereits am Wochenende bei den NRW-Bahn-Langstrecken-Meisterschaften in Rheine die ersten Erfolge einfahren. In der U- 20-Konkurrenz gehen Leonie Kruse, Emma Wöhrmann und Silas Zahlten aussichtsreich über die 5000-m-Distanz an den Start.

Berlin musste gestrichen werden

Ein attraktives Quartier hatte auch Silke Spiegelburg für ihre vier jungen Stabhochsprung-Schützlinge gebucht. Doch das Trainingslager in Berlin wurde kurzfristig gestrichen: „Da herrscht zurzeit großer Andrang und wir wollten in diesen Tagen keine dringend gebrauchten Unterbringungs-Kapazitäten für ukrainische Flüchtlingskinder belegen“, so Spiegelburg, die also aus gegebenem Anlass die Hauptstadtpläne umwarf – und dafür eine Woche Heimtraining in Münster organisierte. Und so schraubten sich die jungen Athleten unter dem bewährten Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ nicht in die Berliner Luft, sondern jeden Vormittag in den westfälischen Frühlingshimmel.

Nachmittags wurden dann andere Muskeln trainiert – und nebenbei intensiv am Teamgeist gearbeitet: Im Klettergarten, beim Minigolf und auch mit Schwung auf der Driving Range. „Das hat Spaß gemacht, aber auch die Koordinationsfähigkeit gestärkt“, so Spiegelburg. Darum vor allem geht es in der frühen Saisonphase. „Da gibt es einiges zu justieren: Stablänge, Stabhärte, Griffhöhe, der Anlauf und der Umgang mit dem Wind, der ja in der Halle keine Rolle spielte. Daran arbeiten wir jetzt.“

Eine erste Standortbestimmung zumindest für die beiden Mädchen im Team, Finnja Freisfeld und Linda Grabenmeier, steht am Wochenende beim Springertag in Werl an.

Startseite
ANZEIGE