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Fußball: Westfalenliga

Gievenbeck klar besser gegen Sinsen und weiter Erster

Münster

Mit einem 3:0 gegen den TuS Sinsen hat der 1. FC Gievenbeck sich nach zwei Unentschieden wieder zurückgemeldet. Während die beiden Titelkonkurrenten aufeinander trafen (Delbrück schlug Rödinghausen 3:1) waren die Münsteraner in ihrem Vergleich klar besser. Nun steht ein Top-Spiel an.

Von Verena Hagedorn

Justus Kurk enteilt seinen Sinsener Gegenspielern – die Gievenbecker waren dem Gegner am Sonntag hochüberlegen. Foto: Jörg Riemenschneider

Nachdem der Ligaprimus zuletzt einige Punkte liegenlassen hatte, war der 1. FC Gievenbeck gefordert, wieder einen Sieg einzufahren, um Verfolger Rödinghausen auf Abstand zu halten. Mit dem TuS Sinsen erwartete die Gastgeber eine rustikale Ruhrgebietstruppe, die spielerisch von Beginn an das Nachsehen hatte und beim 3:0 (1:0) absolut chancenlos war.

Wenn am Ostermontag der Rödinghausen II, am Sonntag 1:3-Verlierer beim dritten Titelanwärter Delbrück, in den Sportpark kommt, muss alles passen, der direkte Vergleich kann in der Aufstiegsfrage entscheidend sein. Doch zunächst wartete der Tabellenneunte. Der hatte allerdings fußballerisch nichts zu bestellen, agierte hilflos mit hohen Bällen und hatte in der 26. Minute mit Leon Stöhrs Abschluss nur einen Schuss aufs Tor zu verzeichnen, der für Gievenbecks Keeper Nico Eschhaus keine Herausforderung darstellte. Der FCG erspielte sich einige Chancen, hatte allerdings Schwierigkeiten damit, die Angriffe zu Ende zu spielen, die letzte Konsequenz fehlte noch. Damit ließ sich die Mannschaft auch bis kurz vor der Pause Zeit, bis Guglielmo Maddente das 1:0 markierte (44.).

Maddente unwiderstehlich

Nach der Pause gelang es den Gastgebern besser, mit der destruktiven Spielart des Gegners zurecht zu kommen. Zunächst scheiterte Jannik Balz, der nach einem tollen Spielzug über Maximilian Brüwer auf Anton Mand perfekt bedient wurde (48.). Doch nach einem sensationellen Sprint über die linke Seite fiel das 2:0, weil Guglielmo Maddente auch noch unhaltbar für Torhüter Tom Richert abzog (50.). Die Münsteraner blieben konzentriert und ebneten sich nur fünf Minuten später mit Daniel Geislers Tor den Weg zum Sieg.

Der Gegner steckte nicht auf und erspielte sich einige kleinere Chancen, scheiterte aber an den eigenen Unzulänglichkeiten. Nach einer Ecke von Niclas Grzelka gelang es Stöhr, den Ball über die Torlinie zu drücken (67.). Eine Schrecksekunde für Gievenbeck, zu der sich eine weitere gesellte, als Ünal Kurtulus freistehend eine 100-prozentige Torchance vergab (70.). Die letzten 20 Minuten der Partie blieben ereignislos, der Gastgeber sicherte sich souveräne drei Punkte und ließ die Enttäuschungen der letzten beiden Spiele in Neuenkirchen und in der Woche in Theesen hinter sich.

Reckels zufrieden

Trainer Florian Reckels war zufrieden mit seiner Mannschaft. „Mit der defensiven Leistung bin ich total einverstanden. Mit dem Herausspielen der Chancen im ersten Abschnitt auch, allerdings haben wir die Konsequenz vermissen lassen, es fehlte der letzte Kontakt, um das Spiel schon früher zu entscheiden“, sagte er. In der zweiten Halbzeit lief es besser für uns, allerdings hat sich Sinsen auch Chancen erspielen können.“FCG: Eschhaus – Brüwer, Scherr (80. Mende), Manuel Beyer, Beil – Geisler, Kurk, Mand (61. Fromme), Balz – Keil (75. Dirks), Maddente (61. Niehoff)

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